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16.01.2009

10:52 Uhr

Rohstoffe

Ölpreis fällt – Neue Konjunktursorgen belasten

Der US-Ölpreis hat sein Fünf-Jahres-Tief getestet: Der Preis für ein Fass (159 Liter) Leichtöl fiel in der Nacht zum Freitag im New Yorker Handel um mehr als zehn Prozent auf 33,41 Dollar. Später erholte sich der Preis und lag am Freitagvormittag bei 35,38 Dollar.

HB NEW YORK. Hauptgrund für den Rückgang sind schlechte Konjunkturnachrichten und damit verbundene Erwartungen eines weiteren Nachfragerückgangs. Vor allem die Wirtschaftsentwicklung in den USA entmutigt die Ölhändler.

Im Dezember war Öl ähnlich billig, ehe eine Preiswelle um den Jahreswechsel das Barrel (Fass) auf rund 50 Dollar stiegen ließ. "Die Ära der Öl-Hausse ist offiziell zu Ende", sagte der Rohstoffexperte Phil Flynn von Alaraon Trading Corp. Das US-Energieministerium rechnet für dieses Jahr im Schnitt mit einer weltweiten Ölnachfrage von 85,1 Millionen Barrel pro Tag, 810 000 Barrel weniger als 2008.

Das Ölkartell Opec hatte am Donnerstag seine Nachfrage-Prognose nach unten korrigiert. Die Organisation Erdöl exportierender Staaten rechnet in ihrem Januar-Bericht damit, dass die weltweite Nachfrage nach Rohöl in diesem Jahr um 180.000 Barrel am Tag niedriger als im Vorjahr liegt. Die Opec hatte in den letzten Monaten ihre Ölförderung um 4,2 Millionen Barrel pro Tag zurückgenommen.

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