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03.10.2011

09:08 Uhr

Rohstoffe

Ölpreis fällt unter 100 Dollar, Gold gewinnt

Die Rohstoffe sind auf Talfahrt, Gold verteuert sich leicht: Die Schuldenkrise und die Abkühlung der weltweiten Konjunktur haben am Montagmittag die Kurse leicht gedrückt.

Die Ölpreise haben am Montagmorgen nachgelassen. Grund sind die anhaltenden Sorgen der Händler vor einer Rezession. dpa

Die Ölpreise haben am Montagmorgen nachgelassen. Grund sind die anhaltenden Sorgen der Händler vor einer Rezession.

Frankfurt/LondonDer Preis für ein Barrel Brent-Öl ist am Montag zeitweise unter die Marke von 100 US-Dollar gefallen. Der Preis für ein Fass (159 Liter) zur Lieferung im November lag zuletzt wieder etwas höher bei 102,02 Dollar. Das waren 74 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 86 Cent auf 78,34 Dollar. Bereits zum Wochenausklang hatten die Ölpreise kräftig nachgegeben. Händler begründeten das Minus mit Sorgen um einen Zahlungsausfall Griechenlands.

Ein solches Ereignis würde zu einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums und damit auch zu einer geringeren Ölnachfrage führen. Zudem war die Produktion der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) im September auf den höchsten Stand seit November 2008 geklettert. Hedgefonds hatten außerdem ihre Wette auf steigende Ölpreise in der abgelaufenen Woche deutlich reduziert.

Der Preis für Rohöl der Opec ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 101,57 US-Dollar. Das waren 1,54 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

Die Anti-Krisen-Währung Gold verteuerte sich dagegen um 2,2 Prozent auf 1.660 Dollar je Feinunze. „Die Anleger halten nach Hinweisen Ausschau, dass sich die Aussichten für die Weltwirtschaft aufhellen“, sagte Analyst Ong Yi Ling von Phillip Futures. „Außerdem warten sie immer noch auf eine langfristige Lösung für die europäische Schuldenkrise.

Kommentare (1)

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Euromadoff

03.10.2011, 09:49 Uhr

Antigoldschreier wo seid Ihr?
Gold ist heute leicht (1,5 %) gestiegen!
Handelsblatt ist der beste Antiindikator schlechthin.
Schafe glaubt ihr immer noch den Presstituierten?

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