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26.01.2007

14:38 Uhr

Rohstoffe

Ölpreis peilt 55 Dollar pro Barrel an

Nach der Talfahrt der vergangenen Wochen ist der Ölpreis weiter gestiegen und hat sich der Marke von 55 Dollar angenährt. Im elektronischen Handel an der New Yorker Rohstoffbörse legte die Notierung am Freitag um 27 Cent auf 54,50 Dollar pro Barrel (159 Liter) zu.

HB NEW YORK. In der vergangenen Woche war der Ölpreis kurzzeitig unter 50 Dollar gefallen und hatte damit so tief wie schon seit Monaten nicht mehr gestanden. Händler hatten dies unter anderem mit dem vergleichsweise milden Winter in den verbrauchsstarken Regionen der Welt und der relativ ruhigen politischen Lage im Nahen Osten begründet. Fonds hatten ihre Positionen teilweise aufgelöst.

„Nach dem starken Preisverfall haben wir jetzt eine technische Reaktion des Marktes gesehen“, sagte die Sprecherin des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), Barbara Meyer-Bukow, der Nachrichtenagentur AP. Zudem sei es in Europa und den USA kälter geworden. „Darauf reagieren die Märkte sofort, weil die Nachfrage nach Heizöl steigen könnte.“

Die Autofahrer in Deutschland können unterdessen noch vergleichsweise günstig tanken. Ein Liter Superbenzin kostete nach Angaben der Mineralölkonzerne Aral und Shell vom Freitag im Bundesschnitt zwischen 1,21 und 1,22 Euro. Für den Liter Diesel wurde an den Zapfsäulen etwa 1,06 Euro fällig.

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