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11.07.2013

17:23 Uhr

Rohstoffe

Ölpreis sackt ab - Gold legt zu

Nachdem der Ölpreis am Mittag sehr hoch lag, vollzieht die Notierung für Rohöl WTI nun eine umfassende Wende ins Minus. Der Goldpreis hingegen hält seine starken Gewinne über den Handelstag aufrecht.

Der Ölpreis gab zuletzt um knapp ein Prozent nach und fiel auf 105,54 Dollar je Barrel. dpa

Der Ölpreis gab zuletzt um knapp ein Prozent nach und fiel auf 105,54 Dollar je Barrel.

An den Rohstoffmärkten hat die maßgebliche Notierung für Rohöl West Texas Intermediate WTI am Donnerstag eine umfassende Wende ins Minus vollzogen. Wurden bis in den Mittagshandel hinein Notierungen nahe der höchsten Stände seit 15 Monaten ermittelt, fiel der Ölpreis anschließend deutlich und gab zuletzt um knapp ein Prozent nach auf 105,54 Dollar je Barrel. Für die europäische Sorte Brent wurden 108,30 Dollar ermittelt, ein Minus von 0,2 Prozent.

In ihrem ersten Ausblick auf den Ölmarkt im kommenden Jahr hat die Internationale Energieagentur IEA eine höhere Produktion in Aussicht gestellt, die selbst den ebenfalls höheren Weltbedarf an Rohöl mehr als ausgleichen wird. Die Produktion außerhalb der OPEC werde so stark zunehmen wie seit 20 Jahren nicht mehr, hieß es in dem monatlich erscheinenden Bericht. Insbesondere der Schieferöl-Boom in den USA spiele für die Entwicklung eine entscheidende Rolle, hieß es darin. Damit sinke tendenziell die Nachfrage nach Öl aus den zwölf Mitgliedsländern der OPEC.

Der Goldpreis hielt seine starken Gewinne über den Handelstag, baute sie aber auch nicht wesentlich aus. Der Goldpreis zog am Kassamarkt um zwei Prozent auf 1284,89 Dollar je Unze an. Rückenwind erhielt das Edelmetall von der Einschätzung von US-Notenbankchef Bernanke, dass in der vorhersehbaren Zukunft weiterhin Stützungsmaßnahmen erforderlich seien. Auch die Notierungen für Silber und Platin waren fest.

Mit den Arbeitsmarktdaten aus den USA am Nachmittag, die etwas schwächer als erwartet ausfielen, “verstärkte sich der Eindruck, dass die Wirtschaft sich noch nicht vollends erholt hat”, wie Carlos Perez-Santalla von Marex North America LLC in einer Markteinschätzung schrieb.

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

11.07.2013, 22:29 Uhr



Kein gutes Zeichen.

FlyingKiwi

12.07.2013, 00:47 Uhr

Im Moment wird versucht, dem Iran das Geschäft zu versauen. Hintergrund: Der Iran verkauf sein Öl nicht mehr gegen US$, sondern gegen Gold. Daher wird im Moment versucht an beiden Rohstoffen zu manipulieren. China, als größter Abnehmer für Iranisches Öl bezahlt in Gold und kauft dieses gegen US$ ein. Vorteil für China, massive Verringerung der Dollarreserven. Weg mit dem grünen Klopapier. Nun wird versucht den Goldpreis zu manipulieren, was zur Folge hat, dass der Ölpreis wieder etwas anzieht. Oder es wird andersherum manipuliert. Öl runter Gold rauf.

Ganz interessante Analyse dazu hier:
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2013/05/beim-crash-des-goldpreis-geht-es-um-den.html

Acha, nochwas ... Wenn man Gold kauft, sollte man echtes Gold kaufen, keine Zertifikate! Auch sollte man es nicht in der Bank lagern, dort kann es nämlich gegen einen "Schuldschein" ausgetauscht werden. Dieser ist aber unter gewissen Umständen nichts mehr wert! Gold ist eine langfristige Anlage für Notfälle! Bei Spekulationen darauf verlieren IMMER die Kleinanleger!

Account gelöscht!

12.07.2013, 12:42 Uhr

Die Fed verfolgt wieder nur ein Ziel: Den Goldpreis gegen jede Vernunft nach oben zu pushen.

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