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05.01.2007

14:20 Uhr

Rohstoffe

Ölpreis setzt Talfahrt fort

Wegen eines relativ milden Winters und hoher Lagerbestände in den USA setzt der Ölpreis seine Talfahrt unvermindert fort. Die Notierung für einen Barrel (159 Liter) sank am Freitag im elektronischen Handel an der New Yorker Rohstoffbörse um 14 Cent auf 55,45 Dollar.

HB NEW YORK. Am Donnerstag hatte sich Öl um über 2 Dollar pro Barrel verbilligt. Damit liegt der Ölpreis so tief wie schon seit Monaten nicht mehr.

Grund für den Verfall ist aus Expertensicht das anhaltend milde Wetter in den verbrauchsstarken Regionen der Welt sowie die guten US-Lagerbestände bei Diesel und Benzin. „Zudem war zuletzt viel Spekulation im Markt. Einige Investoren haben ihre Positionen jetzt aufgelöst“, sagte die Sprecherin des Mineralölwirtschaftsverbandes, Barbara Meyer-Bukow, am Freitag in Hamburg.

Autofahrer in Deutschland müssen dennoch wegen der zum Jahreswechsel wirksam gewordenen Erhöhung der Mehrwertsteuer und neuer Bestimmungen zur Zwangsbeimischung von Biokomponenten mit hohen Spritpreisen leben. Der Liter Superbenzin kostete nach Angaben des Mineralölkonzerns Aral vom Freitag etwa 1,28 Euro. Für Diesel wurden etwa 1,12 Euro je Liter fällig.

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