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10.01.2007

13:50 Uhr

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Der Ölpreis hat seine Talfahrt am Mittwoch fortgesetzt. Das warme Winterwetter und die Aussicht auf weiter steigende Öllagerbestände in den USA drücken Händlern zufolge den Preis. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar kostete am Mittag 54,93 Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Vortag. Mit 53,88 Dollar hatte der US-Ölpreis am Vortag den tiefsten Stand seit 18 Monaten erreicht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich am Mittwoch um 55 Cent auf 54,63 Dollar.

Experten zufolge dürften sowohl die Benzin- als auch die Destillate-Bestände (Heizöl, Diesel) in den Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche erneut gestiegen sein. Für die Rohölvorräte wird unterdessen ein leichter Rückgang erwartet. Die Daten werden am Nachmittag veröffentlicht. Das milde Winterwetter dürfte den Heizöl- und Gasverbrauch der USA deutlich dämpfen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen trotz der Sorge um die künftige Ölversorgung aus Russland am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2005 gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch lag der Durchschnittspreis für ein Barrel aus den Fördergebieten der elf Mitgliedsländer am Dienstag bei 51,17 Dollar. Das waren 69 Cent weniger als am Vortag.

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