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07.12.2017

08:50 Uhr

Rohstoffe

Ölpreis-Verluste vom Vortag zunächst gestoppt

Am Mittwoch hatten Lagerdaten aus den USA die Ölpreise gedrückt - jetzt steigt der Preis für die Nordseesorte Brent wieder leicht. Insgesamt gehen von einer insgesamt schwächeren Rohölnachfrage der Raffinerien aus.

Größtes Thema am Markt blieb das Tauziehen zwischen dem Ölkartell Opec und seinen Verbündeten einerseits sowie amerikanischen Förderern andererseits. dpa

Rohöl

Größtes Thema am Markt blieb das Tauziehen zwischen dem Ölkartell Opec und seinen Verbündeten einerseits sowie amerikanischen Förderern andererseits.

FrankfurtDie Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel nicht an ihre deutlichen Verluste vom Vortag angeknüpft. Der Preis für ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar stieg am Morgen leicht um acht Cent auf 61,30 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Lieferung stieg um zwei Cent auf 55,98 Dollar.

Für Druck auf die Ölpreise sorgten am Vortag Lagerdaten aus den USA. Zwar sind die Rohölbestände deutlicher gesunken als erwartet. Die Benzinbestände stiegen aber vergleichsweise stark und die US-Ölproduktion stieg auf ein neues Rekordniveau.

Analysten deuteten die Daten als Hinweis auf eine möglicherweise schwächere Rohölnachfrage seitens der Raffinerien. Diese fragen Erdöl nach und verarbeiten es zu Ölprodukten wie Benzin weiter. Steigen die Benzinreserven an, lässt dies eine schwächere Produktion der Raffinerien erwarten und somit eine geringere Rohölnachfrage. Dies kann auf den Ölpreisen lasten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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