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09.07.2014

07:57 Uhr

Rohstoffe

Ölpreis zeigt kaum eine Regung

Keine Bewegung: Der Preis für Öl ist am Mittwoch stabil geblieben. Die radikal-islamische Offensive im Irak und die Ukraine-Krise hatten zuletzt für eine deutliche Verteuerung geführt. Die Preisprognosen bleiben hoch.

Ölpumpen auf einem Ölfeld bei Ponca City, Oklahoma, USA: Der Preis für Öl gibt leicht nach. dpa

Ölpumpen auf einem Ölfeld bei Ponca City, Oklahoma, USA: Der Preis für Öl gibt leicht nach.

SingapurDie Ölpreise haben sich am Mittwoch zunächst kaum bewegt. Händler konnten keine großen Impulse ausmachen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 108,95 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 17 Cent auf 103,57 Dollar.

Die zahlreichen Krisenherde machen sich am Ölmarkt zurzeit kaum bemerkbar. Nachdem die Preise wegen der Offensive radikal-islamischer Milizen im Irak zeitweise deutlich angezogen hatten, sind die Risikoaufschläge in den vergangenen Tagen wieder gesunken.

Die Ölproduktion im zweitgrößten Opec-Land ist von dem Konflikt nach wie vor nicht betroffen. Dennoch erhöhte die US-Energiebehörde EIA wegen der Irak-Krise am Dienstag ihre Preisprognosen für Rohöl.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Hans Maiser

09.07.2014, 08:53 Uhr

Wieso sollte der Ölpreis denn auch steigen? Die Saudis und Russen werden alles machen um den Ölpreis nicht steigen zu lassen. Ein steigender Ölpreis führt nur zur einer Erhöhung der US Produktion an unkonventionellem Öl und ist genau das was die Saudis und Russen sich nicht leisten können. Die versuchen grade noch jeden Penny aus Ihren Reserven zu quetschen. Wäre Frieden im nahen Osten und alle würde fröhlich Öl fördern wäre der Preis irgendwo bei 45 USD. Aber grade ist eben kein Frieden und Sunniten und Schiiten tun das was sie am liebsten tun. Sie gegenseitig um die Ecke bringen. Und den USA ist das völlig egal, die können nur gewinnen weil die genug Öl haben.

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