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25.06.2014

08:02 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise bewegen sich uneinheitlich

Die Ölpreise schlagen am Mittwoch keine einheitliche Richtung ein. Während amerikanisches Rohöl etwas teurer wird, sinkt der Preis für europäisches Öl leicht. Das liegt an unterschiedlichen Situationen in den Regionen.

Fracking-Anlage: Das Angebot an Rohöl in den USA hat sich in letzter Zeit stark erhöht. ap

Fracking-Anlage: Das Angebot an Rohöl in den USA hat sich in letzter Zeit stark erhöht.

Singapur Die Ölpreise haben am Mittwoch keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Während amerikanisches Rohöl etwas teurer war, gab der Preis für europäisches Öl nach. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 114,25 US-Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg hingegen um 68 Cent auf 106,71 Dollar.

Trotz leichter Preisabschläge wird für europäisches Rohöl nach wie vor ein spürbarer Risikoaufschlag fällig. Grund ist der Konflikt im Irak. US-Rohöl profitierte zuletzt von einem Medienbericht, wonach die US-Regierung das jahrzehntelange Exportverbot von Rohöl sachte lockern will. Wie das „Wall Street Journal“ am Mittwoch berichtete, soll es einigen Unternehmen erlaubt werden, eine bestimmte Ölsorte ins Ausland zu liefern. Hintergrund ist der Fracking-Boom, der das Angebot an Rohöl in den USA stark erhöht hat.

Von

dpa

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