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11.01.2010

08:18 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise drehen ins Minus

Die Ölpreise sind im Nachmittagshandel gefallen. Gewinnmitnahmen belasten die Preise. Im Schnitt kostet ein Barrel laut Opec weniger als 80 US-Dollar.

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag im Nachmittagshandel ins Minus gedreht. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar fiel auf 82,41 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 57 Cent auf 80,80 Dollar.

Die Ölpreise gerieten im Nachmittagshandel unter Druck, nachdem US-Ölpreis zeitweise auf ein Tageshoch von 83,95 US-Dollar gestiegen war. Nach dem jüngsten Höhenflug hätten am Markt Gewinnmitnahmen eingesetzt, hieß es. Laut Commerzbank hat der Ölmarkt zuletzt auch nur auf für den Ölpreis positive Nachrichten reagiert. So hätten die schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag die Rohstoffpreise nur geringfügig belastet. Die gestiegenen Ölimporte Chinas sind laut Commerzbank kein plausibler Grund für einen Ölpreisanstieg, da auch gleichzeitig die Exporte angestiegen seien. China importiere und verarbeite also mehr Rohöl als das Land für den Eigenbedarf benötige.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 79,94 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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