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25.01.2010

08:51 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise erholen sich leicht nach steiler Talfahrt

Die Aktienmarktschwäche hatte den US-Ölpreis am Freitag um mehr als zwei Dollar gedrückt. Zum Start der neuen Woche setzte aber eine leichte Erholung ein. Im frühen Handel kostete ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im März 74,65 Dollar – elf Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag.

dpa-afx SINGAPUR. Die Ölpreise haben sich am Montag leicht von ihrer steilen Talfahrt am Freitag erholt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März 74,65 Dollar. Das waren elf Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent erhöhte sich um 29 Cent auf 73,12 Dollar. Die Aktienmarktschwäche hatte den US-Ölpreis am Freitag um mehr als zwei Dollar gedrückt. Die Lage an den Finanzmärkten bleibt aus Sicht von Experten weiterhin angespannt. Dies dürfte auch für Druck an den Rohstoffmärkten sorgen, hieß es.

Die jüngsten US-Rohöllagerdaten hatten ebenfalls auf den Ölpreis gedrückt. Die Kapazitätsauslastung der US-Raffinerien ist demnach so gering wie seit den 1980er Jahren nicht mehr. Auch die ausgeprägte Schwäche an den Aktienmärkten drücke weiter auf die Stimmung, hieß es am Markt.

Für Abgabedruck sorgte auch die Initiative von US-Präsident Barack Obama, der stärker gegen Spekulationen der Banken vorgehen will. Den Banken soll künftig untersagt sein, Eigenhandel zu betreiben.

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