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22.06.2011

07:35 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise fallen, Anleger warten auf Bernanke

Die Anleger auf den Rohstoffmärkten warten auf den Zinsentscheid in den Vereinigten Staaten. Die Ölpreise geben etwas nach, trotz der Erleichterung über die Entwicklung in Griechenland.

Trans-Alaska-Pipeline: Anleger hoffen  auf gute Konjunkturdaten aus den USA. Dann könnten die Ölpreise wieder steigen. Quelle: dpa

Trans-Alaska-Pipeline: Anleger hoffen auf gute Konjunkturdaten aus den USA. Dann könnten die Ölpreise wieder steigen.

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach der gewonnenen Vertrauensfrage der griechischen Regierung und vor der Zinsentscheidung in den USA weiter abgerutscht. Im asiatischen Handel verbilligte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um zehn Cent auf 110,84 US-Dollar. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab etwas stärker nach, und zwar um 83 Cent auf 93,34 Dollar. Der Preis für US-Öl rutschte damit auf den tiefsten Stand seit Ende Januar.

Nach der für die griechische Regierung erfolgreichen Vertrauensfrage rücke der Fokus der Investoren an den Ölmärkten wieder stärker auf die US-Wirtschaft, hieß es von Händlern. Für Mittwochabend wurde die Zinsentscheidung der US-Notenbank erwartet. Für Spannung dürfte vor allem die anschließende Pressekonferenz der Fed sorgen. Hier erwarten Experten eine Konjunkturprognose für das größte Ölverbrauchsland der Welt. Die könnte nach einer Serie von enttäuschenden Konjunkturdaten verhalten ausfallen - dies belaste die Ölpreise, hieß es.

Von

dpa

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