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27.05.2014

15:37 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise fallen, Gold sackt ab, Kupfer steigt

Während die Ölpreise eher auf US-Konjunkturdaten reagieren, notiert Gold leichter, weil Anleger rätseln, wie lange der „sichere Hafen“ angesichts der Ukrainekrise noch attraktiv bleibt. Andere Stoffe ziehen kräftig an.

Eine Ölplattform in der Nordsee vor Norwegens Küste: Die Ölpreise präsentierten sich zunächst unverändert. dpa

Eine Ölplattform in der Nordsee vor Norwegens Küste: Die Ölpreise präsentierten sich zunächst unverändert.

Singapur Die Rohölpreise sind am Dienstag zuletzt gefallen. Rohöl der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli notierte zuletzt 0,3 Prozent leichter bei 104,06 Dollar je Barrel, die Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 109,97 Dollar je Barrel.

Gold notierte am Kassamarkt mit 1284,07 Dollar 0,7 Prozent niedriger. Marktteilnehmer versuchten einzuschätzen, ob der Wahlausgang in der Ukraine die Spannungen mit Russland abbauen kann, was die Nachfrage nach dem Edelmetall als “sicherer Hafen” dämpfen würde. “Es gibt keine Panik” wegen der Ukraine, sagte Bernard Sin von MKS (Switzerland) SA in Genf. Auch der steigende Dollar habe die Nachfrage sinken lassen, erklärte er. Gold wird in Dollar gehandelt, und ein starker Greenback macht den Kauf für Besitzer anderer Währungen teurer.

Der Kupferpreis stieg den dritten Tag in Folge. Am Dienstag legte das Metall weitere 0,2 Prozent auf 6035 Dollar je Tonne zu. Am Markt wurde spekuliert, dass die Kupfernachfrage aus China steigen wird, nachdem Ministerpräsident Li erklärt hatte, die Regierung werde Maßnahmen zur Unterstützung der Realwirtschaft ergreifen. “Das hat hauptsächlich mit den Äußerungen von Ministerpräsident Li zu tun”, sagte Helen Lau von UOB Kay Hian Ltd. in Hongkong. “Der Markt wollte das als gutes Zeichen sehen. Es ist im Wesentlichen stimmungsgetrieben.”

Von

dpa

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