Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.04.2014

14:32 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise geben leicht nach

Die Krise in der Ukraine beeinflusst den Ölmarkt, allerdings nicht durch steigende Preise aufgrund von Lieferengpässen. Im Gegenteil: Die Anleger sind vorsichtig. Gold gewinnt leicht, bleibt aber weiter enttäuschend.

Die bevorstehende Bekanntgabe der US-Ölreserven sorgt für einen fallenden Ölpreis. dpa

Die bevorstehende Bekanntgabe der US-Ölreserven sorgt für einen fallenden Ölpreis.

Singapur Am Öl- und Goldmarkt haben sich die Anleger am Dienstag weitgehend zurückgehalten. Viele wollten abwarten, wie sich die Lage in der Ukraine weiter entwickele, sagten Händler. Die Ölpreise gaben leicht nach, was mit technischen Faktoren begründet wurde. Fundamental werde Öl durch die Spekulationen auf einen Versorgungsengpass angesichts des Konfliktes in der Ukraine gestützt. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 109,39 Dollar je Barrel (159 Liter), US-Leichtöl der Sorte WTI notierte mit 104,10 Dollar 0,3 Prozent niedriger.

Gold verteuerte sich um 0,2 Prozent auf 1291,46 Dollar. Das Edelmetall hatte zuletzt schon nicht mehr nennenswert von seiner Rolle als sicherer Anlagehafen angesichts von geopolitischen Spannungen profitieren könnten. Auf dem Höhepunkt der Krise in der Ukraine war der Goldpreis zeitweise stark gestiegen. Doch inzwischen haben viele Anleger ihre Gewinne mitgenommen. Investoren zogen Bestände aus dem weltgrößten ETF, dem SPDR Gold Trust, ab: Allein in der vergangenen Woche betrug der Abfluss 9,3 Tonnen - so viel wie bislang in diesem Jahr in den Gold Trust geflossen war.


Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×