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20.09.2016

11:19 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise geben nach

Die Ölpreise sind am Dienstag wieder leicht gesunken. Auf der Agenda der Anleger steht das informelle Opec-Treffen in der kommenden Woche. Doch die Hoffnungen auf eine Begrenzung der Fördermenge schwinden.

Preise für den Rohstoff haben zuletzt leicht nachgegeben. dpa

Erdöl

Preise für den Rohstoff haben zuletzt leicht nachgegeben.

SingapurDie Ölpreise haben am Dienstag wieder den Rückzug angetreten. Sorgen vor einem anhaltenden Überangebot des Rohstoffs haben die Preis um knapp ein Prozent nach unten gedrückt. Die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich auf 45,61 Dollar je Barrel (159 Liter), WTI kostete 42,92 Dollar je Fass.

Händler führten den neuen Preisrutsch auf Aussagen des venezolanischen Ölministers Eulogio Del Pino zurück. Del Pino zufolge muss die weltweite Ölproduktion um zehn Prozent zurückgehen, damit sich der Markt wieder im Gleichgewicht befindet. Die derzeit weltweit pro Tag produzierten 94 Millionen Barrel müssten um neun Millionen Barrel sinken, damit das Angebot die Nachfrage treffe, sagte Del Pino in einem firmeninternen TV-Interview des staatlichen Ölkonzerns PDVSA.

Seit gut zwei Jahren herrscht am Ölmarkt ein Überangebot, was die Preise gewaltig unter Druck brachte. Brent kostete im Januar weniger als 28 Dollar je Barrel. Anfang 2014 mussten Investoren noch deutlich mehr als 100 Dollar für ein Fass Öl auf den Tisch legen. Seit dem Tiefstand Ende Januar haben sich die Preise zwar wieder erholt, schafften es aber bislang noch nicht nachhaltig über die psychologisch wichtige Marke von 50 Dollar.

Von

rtr

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