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27.06.2011

11:53 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise geben weiter nach

Die Ölpreise haben zu Wochenbeginn an ihre schwache Tendenz der vergangenen Woche angeknüpft und weiter nachgegeben. Eine Aktion der Internationalen Energieagentur wirkt nach.

Ölpumpen auf einem Ölfeld bei Ponca City, Oklahoma. Quelle: dpa

Ölpumpen auf einem Ölfeld bei Ponca City, Oklahoma.

Singapur/BerlinZweifel an der Nachhaltigkeit der Konjunkturentwicklung in den USA und China haben den Ölpreis gedrückt. Ein Fass Nordseeöl (159 Liter) der Sorte Brent verbilligte sich um bis zu 2,7 Prozent auf 102,28 Dollar, WTI um bis zu 1,5 Prozent auf 89,82 Dollar. „Der Markt stellt sich auf schwächere Daten aus den USA ein“, sagte ein Händler. Auch in China könnte die Wirtschaft ins Stocken kommen, warnten Analysten nachdem Ministerpräsident Wen Jiabao erstmals eingeräumt hatte, dass die Inflation stärker als geplant steigen könnte.

Analysten verwiesen auch darauf, dass der Markt derzeit mit Öl regelrecht überschwemmt würde. „Die Saudis liefern mehr Öl, und daneben drängen auch noch die strategischen Reserven auf den Markt“, kommentierte Tony Nunan, Risikomanager bei Mitsubishi Corp. Durch die Freigabe der Reserven kommen täglich bis zu zwei Millionen Barrel pro Tag auf den Markt. „Das ist mehr als der Ausfall der libyschen Ölproduktion“, stellten die Analysten der Commerzbank fest. „Somit besteht in den kommenden Wochen ein markantes Überangebot am Ölmarkt, welches weiter auf die Preise drücken dürfte.

Von

dpa

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