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07.12.2011

09:49 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise kaum verändert

Nach der drohenden Abstufung der Eurozone durch die Ratingagentur S&P hatte der Ölpreis gestern verloren. Einen Tag später kostet ein Barrel der Nordseesorte Brent wieder neun Cent mehr als am Vortag.

Riesige Tanks mit Treibstoff und Erdöl im Hamburger Hafen. dpa

Riesige Tanks mit Treibstoff und Erdöl im Hamburger Hafen.

SingapurDie Ölpreise haben sich am Mittwoch kaum verändert gezeigt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Januar vor der Veröffentlichung der neusten Daten zu den US-Ölreserven 110,90 US-Dollar. Das sind neun Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich leicht um 14 Cent auf 101,42 Dollar. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat damit gedroht, die Kreditwürdigkeit zahlreicher Staaten der Eurozone zu senken und damit an den Ölmärkten zeitweise die Sorge vor einem Abflauen der Weltwirtschaft geschürt.

Die Anleger warten auf neue Impulse für den Handel durch die Daten zu den Ölreserven in den USA am Nachmittag. In den vergangenen Wochen hatten die Daten wiederholt Hinweise für einen Rückgang der Nachfrage in der größten Volkswirtschaft der Welt geliefert. Außerdem hätten die Anleger an den Ölmärkten weiterhin die angespannte Lage im Atomstreit mit dem Iran im Blick, hieß es. Dem Mitgliedsland der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) droht ein Exportstopp von Rohöl in die Staaten der Europäischen Union.

Von

dpa

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