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16.11.2016

07:46 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise legen weiter zu

Bemühungen des Ölkartells Opec lassen die Ölpreise weiter steigen. Am Dienstag hatten die Preise bereits deutlich angezogen, weil die Opec-Staaten einen weiteren Versuch unternehmen, um die Fördermenge zu begrenzen.

Im asiatischen Handel fiel der Preis für US-Öl um 0,7 Prozent. dpa

Ölförderung

Im asiatischen Handel fiel der Preis für US-Öl um 0,7 Prozent.

Singapur/TokioDie Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 47,34 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung stieg um 36 Cent auf 46,17 Dollar.

Die Ölpreise haben zuletzt von einer etwas weniger skeptischen Haltung gegenüber Bemühungen des Ölkartells Opec profitiert, seine Förderung zu drosseln. Ende November soll eine im Grundsatz beschlossene Förderkürzung umgesetzt werden. Aufgrund sehr unterschiedlicher Interessen der Opec-Staaten gilt das Vorhaben als kritisch. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet jedoch, dass Opec-Generalsekretär Mohammed Barkindo Gespräche mit mehreren Opec-Ländern führen will. Auch Russland, das nicht der Opec angehört, plane Gespräche.

Im asiatischen Handel haben die Ölpreise am Mittwochmorgen einen Teil ihrer Gewinne vom Vortag wieder abgegeben. Hintergrund waren Zahlen des Branchenverbandes American Petroleum Institute, wonach in den US-Lagern überraschend viel des Rohstoffes gebunkert ist. In der vergangenen Woche hätten die Bestände um 3,6 Millionen Barrel zugelegt. Analysten rechneten dagegen mit 1,5 Millionen mehr. Der Preis für US-Öl sank daraufhin um 0,7 Prozent auf 45,49 Dollar je Fass.

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