Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.10.2015

13:11 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise legen zu

Marktbeobachter erwarten einen Abbau des Überangebots an Rohöl. Das hat am Mittwoch die Ölpreise weiter angeschoben. Die Internationale Energieagentur hatte von stark rückläufigen Investitionen im Ölsektor berichtet.

Die Ölnachfrage dürfte im kommenden Jahr weltweit steigen. dpa

Ölförderung

Die Ölnachfrage dürfte im kommenden Jahr weltweit steigen.

Düsseldorf/FrankfurtDie Ölpreise sind am Mittwoch nach ihrem starken Vortagesplus weiter gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 52,47 US-Dollar. Das waren 55 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 83 Cent auf 49,36 Dollar.

Am Dienstag hatten die Ölpreise um mehr als zwei Dollar zugelegt. Ausschlaggebend waren mehrere Faktoren, die auf ein künftig höheres Preisniveau hindeuten könnten. Zum einen hatte die US-Energieagentur EIA ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage im kommenden Jahr erhöht. Zum anderen hatte die Internationale Energieagentur IEA von stark rückläufigen Investitionen im Ölsektor berichtet. Die Ölproduktion von Staaten außerhalb des Ölkartells Opec dürfte damit 2016 deutlich fallen.

Investoren warteten nun gespannt auf die Lagerdaten des US-Energieministeriums am Nachmittag (MESZ), sagte Avtar Sando, Rohstoff-Experte des Brokerhauses Phillip Futures. „Wir erwarten etwas niedrigere Zahlen. Dies sollte dem Markt einen weiteren Schub geben.“ Von Reuters befragte Analysten sagen einen Anstieg der US-Rohölbestände um 2,2 Millionen Barrel voraus.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×