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29.11.2012

08:19 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise leicht gestiegen

Es geht leicht aufwärts am Ölmarkt. Die Händler sind optimistisch, dass die drohenden Steuererhöhungen zum Jahreswechsel in den USA doch nicht kommen. US- und Nordseeöl ziehen im Preis um rund 30 Cent an.

Ölpumpen auf einem Ölfeld bei Los Angeles. WTI-Öl konnte am Donnerstagmorgen leicht zulegen. dpa

Ölpumpen auf einem Ölfeld bei Los Angeles. WTI-Öl konnte am Donnerstagmorgen leicht zulegen.

SingapurDie Ölpreise haben am Donnerstag leichte Gewinne verbuchen können. Händler nannten amerikanische Öllagerdaten und die Hoffnung auf eine Beilegung des US-Haushaltsstreits als Gründe. Am frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung 109,83 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls leicht um 30 Cent auf 86,79 Dollar.

Bereits am Mittwochnachmittag hatte ein überraschender Rückgang der US-Ölreserven für eine etwas festere Tendenz am Ölmarkt gesorgt. Die amerikanischen Bestände an Rohöl und Ölprodukten sind nach Regierungszahlen in der vergangenen Woche gesunken.

Zur Stabilisierung der Ölpreise trugen auch Äußerungen des republikanischen Mehrheitsführers im Repräsentantenhaus, John Boehner, bei. Er hatte sich optimistisch gezeigt, dass die zum Jahreswechsel drohenden Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen („Fiskalklippe“) vermieden werden können.

Von

dpa

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