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23.02.2012

08:36 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise mit leichten Verlusten

Die Ölpreise sind leicht ins Minus gerutscht: Grund dafür waren offenbar Zahlen zu den amerikanischen Ölbeständen. Auch der Streit um das iranische Atomprogramm sind ein großes Thema am Markt.

Ölpumpen in Oklahoma, USA: Ölpreise starten leicht im Minus. dpa

Ölpumpen in Oklahoma, USA: Ölpreise starten leicht im Minus.

SingapurDie Ölpreise haben am Donnerstag leicht im Minus notiert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 122,80 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank etwas stärker um 35 Cent auf 105,93 Dollar. Trotz der leichten Rückschläge notieren die Ölpreise zurzeit so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr. Marktteilnehmer berichteten von einem zuletzt ruhigen Handel in einer engen Spanne.

Für leichten Druck hätten neue Zahlen zu den amerikanischen Ölbeständen gesorgt. Das private American Petroleum Institute API hatte am Mittwochabend einen deutlichen Anstieg der US-Rohölbestände gemeldet. Am heutigen Donnerstag folgen - feiertagsbedingt einen Tag später als üblich - die offiziellen Regierungszahlen.

Ein großes Thema am Ölmarkt ist nach wie vor der Streit um das iranische Atomprogramm. Am Mittwoch war eine abermalige Inspektion der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA ergebnislos beendet worden. Damit zeichnet sich in dem Disput keine Lösung ab. Der Westen wirft dem Iran seit langem vor, sein Atomprogramm militärisch nutzen zu wollen.

Von

dpa

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