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10.07.2013

09:10 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise moderat gestiegen

Die Preise für Öl steigen. Analysten rechnen mit einem weiteren Rückgang der Rohöl-Lagerbestände in den USA. Auch die Lage in Ägypten hat Einfluss auf den Markt - es besteht Sorge, dass die Krise übergreifen könnte.

Ölförderung in USA. Analysten rechnen mit zunehmendem Rohstoffhunger in der weltgrößten Volkswirtschaft. dpa

Ölförderung in USA. Analysten rechnen mit zunehmendem Rohstoffhunger in der weltgrößten Volkswirtschaft.

SingapurAn den Rohstoffmärkten hat sich der Ölpreis auf Basis der Notierung von West Texas Intermediate am Mittwoch deutlich erholt. Es wurde laut Aussagen im Handel auf fallende Lagerbestände in den USA spekuliert, was eine höhere Nachfrage aus dem größten Ölverbraucher auf dem Weltmarkt erwarten lasse. Überdies haben die Ölpreise langfristige charttechnische Niveaus geknackt, was die Notierung weiter stabilisierte.

In der Spitze stieg der WTI-Future um 1,2 Prozent, und zuletzt ergab sich im frühen europäischen Handel ein Plus von einem Prozent auf 104,56 Dollar je Barrel. Die europäische Sorte Brent machte nur einen Bruchteil dieses Aufschwungs mit und gewann 0,2 Prozent auf 107,97 Dollar.

Kreisen zufolge sind die API-Daten zum Lagerbestand in den USA in der abgelaufenen Woche um neun Mio. Barrel gesunken. Eine Umfrage von Bloomberg ergab hingegen die Erwartung von 3,2 Mio. Barrel weniger. Typischerweise ist der Kraftstoffverbrauch in der laufenden „Driving Season“ zur Mitte des Sommers in den USA erhöht.

Zu dieser Jahreszeit ist ein sinkender Lagerbestand einfach zu erwarten“, sagte Jonathan Barratt von Barratt's Bulletin in Sydney. Wenn die Leute fahren und Geld ausgeben, sagte er überdies, dann seien sie auch für die Wirtschaft zuversichtlich

Auch die brisante Lage in Ägypten stützt die Ölpreise, da ein Übergreifen der Krise auf andere Staaten in der ölreichen Region im Nahen Osten befürchtet wird.

Der Goldpreis fiel am Kassamarkt um 0,3 Prozent auf 1247,60 Dollar je Unze. Belastungen gingen vom überraschenden Rückgang der chinesischen Exporte im Juni aus.

Die Zahlen waren sehr viel schlechter als erwartet. Der US-Dollar steigt weiterhin, und die Treasuries-Renditen haben noch keinen Höchstwert gefunden. Das ist ein recht negatives Umfeld für Gold“, sagt Victor Thianpiriya, Analyst bei Australia & New Zealand Banking Group Ltd. in Singapur.

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