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17.09.2013

14:03 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise sinken weiter

Die Sorge vor einem Militärschlag gegen Syrien ist auf dem Ölmarkt kaum noch spürbar. Die Einigung der USA und Russlands auf eine gemeinsame Marschrichtung beruhigt die Märkte und sorgt für sinkende Ölpreise.

Tiefpumpenantrieb einer Erdöl-Förderung. Der Ölpreis hat sich nach der Sorge vor einem westlichen Militärschlag gegen Syrien wieder entspannt dpa

Tiefpumpenantrieb einer Erdöl-Förderung. Der Ölpreis hat sich nach der Sorge vor einem westlichen Militärschlag gegen Syrien wieder entspannt

Singapur/ FrankfurtDer Druck auf die Ölpreise hält an: Brent verbilligte sich am Dienstag um 0,5 Prozent auf 109,52 Dollar je Fass. WTI kostete mit 106,11 Dollar je Barrel ebenfalls 0,5 Prozent weniger. Die Analysten der Commerzbank führten den jüngsten Preisrutsch vor allem auf die nachlassenden Spannungen im Syrien-Konflikt sowie auf die reichliche Versorgung des Ölmarktes zurück.

Seit Ende August ist der Brentpreis um mehr als sechs Prozent gefallen, der WTI-Preis um rund 5,4 Prozent. Viele Anleger gehen inzwischen davon aus, dass ein US-Militärschlag gegen Syrien vom Tisch sein dürfte, nachdem sich die USA und Russland auf einen Zeitplan für die Vernichtung syrischer Chemiewaffen verständigt haben.

Am Goldmarkt bewegte die am Mittwoch anstehende Entscheidung der US-Notenbank zur Geldpolitik die Kurse. In Erwartung einer nur moderaten Straffung der Anleihenkäufe durch die Fed verteuerte sich das Edelmetall um 0,4 Prozent auf 1318 Dollar je Feinunze.

„Viele erwarten nur noch eine Reduzierung der Anleihenkäufe um fünf bis zehn Milliarden US-Dollar. Das hilft Gold und setzt den Dollar unter Druck“, sagte Ole Hansen von der Saxo Bank. Bei den Industriemetallen hielten sich die Investoren angesichts der Unklarheit über das weiteren Vorgehen der Notenbank zurück. Der Preis für Kupfer notierte mit 7084 Dollar je Tonne auf Vortagesniveau.

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