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05.11.2015

07:48 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise stabilisieren sich nach Preissturz

Am Mittwochabend sind die Ölpreise stark gefallen. Der Grund: die USA haben erneut ihre Produktion gesteigert. Am Donnerstag erholen sie sich wieder leicht. Doch Experten geben keine Entwarnung.

Experten rechnen aufgrund eines weiter starken Angebots mit einer anhaltend pessimistischen Stimmung am Ölmarkt. dpa

Ölpreis erholt sich nur leicht

Experten rechnen aufgrund eines weiter starken Angebots mit einer anhaltend pessimistischen Stimmung am Ölmarkt.

SingapurDie Ölpreise haben sich am Donnerstag vorerst wieder stabilisiert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 48,63 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als in der Nacht. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg leicht um 6 Cent auf 46,38 Dollar.

Am Vorabend waren die Ölpreise stark gefallen, nachdem in den USA die Reserven an Rohöl in der vergangenen Woche erneut gestiegen waren. Die Bestände sind laut Energieministerium um 2,8 Millionen auf 482,8 Millionen Barrel (je 159 Liter) geklettert. Analysten hatten mit einem etwas schwächeren Zuwachs um 2,5 Millionen Barrel gerechnet. Auch besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten stützten in diesem Umfeld die Ölpreise nicht.

Experten rechnen aufgrund eines weiter starken Angebots mit einer anhaltend pessimistischen Stimmung. „Mit den hohen Reserven und keiner Aussicht auf deutliche Rückgänge bei der Produktion, dürfte sich diese Situation am Ölmarkt fortsetzen“, sagte David Lennox, Analyst beim australischen Finanzdienstleister Fat Prophets.

Von

dpa

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