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02.05.2017

12:05 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise stabilisieren sich

Die Spekulation auf eine weitere Kürzung der Fördermenge durch das Ölkartell stützt am Dienstag die Preise für den wichtigen Rohstoff. Zuletzt waren die Notierungen aus Furcht vor einem Überangebot gesunken.

Der Ölpreis wird aktuell von der Sorge vor einem Überangebot belastet. dpa

Erdölförderung

Der Ölpreis wird aktuell von der Sorge vor einem Überangebot belastet.

SingapurDie Ölpreise haben am Dienstag Boden gutgemacht. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 51,93 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostete mit 49,14 Dollar 0,6 Prozent mehr. Viele Anleger gingen davon aus, dass die Opec die im November für das erste Halbjahr 2017 vereinbarten Förderkürzungen im zweiten Halbjahr beibehalten werde, sagte ein Händler.

Seinerzeit hatte sich das Kartell mit Förderländern wie Russland darauf verständigt, täglich 1,8 Millionen Fässer weniger zu fördern. Die nächste Opec-Sitzung mit anderen Produzenten ist für den 25. Mai geplant.

Russland hatte im April mit elf Millionen Barrel täglich (bpd) weniger als im März gefördert. Auch in den USA scheinen die Ölbestände allmählich wieder etwas zu schmelzen – allerdings auf sehr hohem Niveau. Fraglich sei aber, wie lange der Trend anhalte, warnte ein Händler. Schließlich werde in Libyen und in Kanada wieder mehr Öl produziert.

Von

rtr

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