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16.09.2011

12:51 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise steigen

Die Währungs- und Schuldenkrise in der Eurozone scheint sich etwas zu entspannen. In der Folge ziehen die Preise für Öl leicht an.

Öllager in Singapur: Hoffnung in der Schuldenkrise treibt die Preise. Reuters

Öllager in Singapur: Hoffnung in der Schuldenkrise treibt die Preise.

Die Kauflaune an den Aktienmärkten und Produktionsprobleme in der Nordsee haben den Preis für Brent-Öl am Freitag steigen lassen. Der November-Kontrakt für die Nordsee-Sorte verteuerte sich um 0,4 Prozent auf 112,76 Dollar pro Fass. Der Preis für die US-Leichtölsorte WTI sank indes um 0,2 Prozent auf 89,24 Dollar je Barrel.

Am Ölfeld Forties in der Nordsee gibt es seit Mai Probleme bei Förderung und Lieferung. Die Produktion werde sich weiter verzögern, verlautete am Donnerstag aus Handelskreisen. Brent setzt sich unter anderem aus der Sorte Forties zusammen.

Im Verlauf der Woche hätten die Ölpreise die stärksten Gewinne seit Juli verzeichnet, hieß es von Händlern. Vor einem mit Spannung erwarteten Treffen der Finanzminister der Eurozone zum Wochenschluss habe sich die Hoffnung auf eine Entspannung in der Schuldenkrise verstärkt, erklärten sie die Kauflaune an den Ölmärkten.

Außerdem hatte die Europäische Zentralbank am Vortag angekündigt, den Banken der Eurozone in Kooperation mit führenden Notenbanken zusätzliche Dollar-Kredite zu gewähren. Die Maßnahme sorgte für eine kräftige Kurserholung an den internationalen Finanzmärkten.

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