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01.02.2012

08:27 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise steigen leicht an

China übertrifft mit seinen Konjunkturdaten die Erwartungen der Händler, wodurch der Ölpreis leichte Gewinne im frühen Handel verzeichnet. Nordsee-Öl Brent ist pro Barrel nun 36 Cent teurer als am Vortag.

Das Öllager im Hafen von Rotterdam. dpa

Das Öllager im Hafen von Rotterdam.

SingapurDie Ölpreise sind am Mittwoch leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 111,34 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg ebenfalls leicht um 19 Cent auf 98,67 Dollar.

Händler begründeten die leichten Kursgewinne am Ölmarkt mit positiven Reaktionen auf unerwartet robuste Konjunkturdaten aus China. Der Einkaufsmanagerindex für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt legte im Dezember von 50,3 auf 50,5 Punkte zu. Die Markterwartungen wurden damit deutlich übertroffen. Hoffnungen, China könnte sich den Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise entziehen, hoben die Stimmung an den Finanzmärkten.

Anhaltende Unterstützung bekommt der Ölpreis zudem durch den Konflikt um das iranische Atomprogramm. Der Iran droht, als Reaktion auf das im Juli beginnende Ölembargo der EU umgehend alle Öllieferungen nach Europa einzustellen. Belastung kommt dagegen aus Europa, wo sich die griechische Regierung noch immer nicht mit ihren Gläubigern über einen Schuldenschnitt geeinigt hat.

Von

dpa

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