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13.12.2013

08:20 Uhr

Rohstoffe

Ölpreise treten auf der Stelle

Noch stagnieren die Ölpreise auf niedrigem Niveau. Grund dafür ist für die Experten die kurzfristige Geldpolitik der USA. Die Fed könnte schon in der kommenden Woche ihre expansive Ausrichtung zurücknehmen.

Die Ölpreise stehen still. Schuld daran ist auch die US-Notenbank Fed. dpa

Die Ölpreise stehen still. Schuld daran ist auch die US-Notenbank Fed.

SingapurDie Ölpreise haben sich am Freitag zunächst kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 108,61 US-Dollar. Das waren sechs Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass amerikanisches Rohöl der Sorte WTI sank ebenfalls geringfügig um sieben Cent auf 97,43 Dollar.

Einen Belastungsfaktor am Ölmarkt sehen Experten in der kurzfristigen Geldpolitik der USA. Möglicherweise wird die US-Notenbank Fed bereits in der kommenden Woche damit beginnen, ihre sehr expansive Ausrichtung etwas zurückzunehmen. Wenngleich dies alles andere als sicher ist, dürfte die Fed die Einigung zwischen Demokraten und Republikanern auf einen Bundeshaushalt zufrieden zur Kenntnis nehmen. In der Nacht zum Freitag passierte das Budget das Repräsentantenhaus. Die Ungewissheit über den amerikanischen Haushaltskurs galt als ein entscheidender Punkt, warum die Fed im Herbst von einem Kurswechsel zurückgeschreckt war.

Von

dpa

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