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18.09.2014

08:59 Uhr

Rohstoffe

Ölreserven steigen – Preise sinken

Nach einem überraschenden Anstieg der US-Ölreserven sind am Donnerstag die Ölpreise gesunken. Experten hatten eigentlich einen Rückgang der Reserven prognostiziert. Ein gestärkter Dollar belastet die Preise zusätzlich.

Die Ölpreise sind gesunken. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Donnerstag 98,30 US-Dollar. dpa

Die Ölpreise sind gesunken. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Donnerstag 98,30 US-Dollar.

Singapur.Die Ölpreise sind am Donnerstag gesunken. Händler erklärten den Preisrückgang mit einem überraschenden Anstieg der Ölreserven in den USA und einem stärkeren US-Dollar nach jüngsten Beschlüssen der US-Notenbank.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete 98,30 US-Dollar. Das waren 67 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass US-Rohöl der Marke WTI zur Auslieferung im Oktober fiel um 73 Cent auf 93,69 Dollar.

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Andy Hall, auch als „Gott des Rohölhandels“ bekannt, hält Fracking für einen Blindgänger. Er wettet auf steigende Ölpreise. Experten sind skeptisch. Sollte Hall jedoch richtig liegen, wäre es das Geschäft seines Lebens.

Vor allem die Entwicklung der Daten zu den Rohölreserven in den USA hätten für Verkaufsdruck gesorgt, hieß es aus dem Handel. In der größten Volkswirtschaft der Welt waren die Lagerbestände an Rohöl zuletzt um 3,7 Millionen Barrel auf 362,3 Millionen Barrel gestiegen, während Experten einen Rückgang um 1,5 Millionen Barrel erwartet hatten.

Ein Anstieg der Ölreserven kann ein Hinweis auf eine schwächere Nachfrage sein. Außerdem habe ein stärkerer US-Dollar die Ölpreise belastet, hieß es

Von

dpa

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