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15.02.2011

14:00 Uhr

Rohstoffe

Proteste in Golfregion treiben Ölpreis

Der Ölpreis hat am Dienstag nach zwei Tagen mit Verlusten wieder zugelegt. Gestützt wurde der Ölpreis von politischen Protesten in Bahrain, Jemen und Iran.

huGO-BildID: 5024104 ** ARCHIV ** Ein Arbeiter laeuft ueber gelagerte Oelfaesser des Staatsunternehmens Pertamina in Jakarta, Indonesien, am 24. Juni 2005. Der Oelpreis ist am Montag, 27. Juni 2005, im Fernen Osten erneut ueber die Marke von 60 Dollar pro Barrel gestiegen. (AP Photo/Tatan Syuflana) ** zu APD6736 ** Quelle: ap

huGO-BildID: 5024104 ** ARCHIV ** Ein Arbeiter laeuft ueber gelagerte Oelfaesser des Staatsunternehmens Pertamina in Jakarta, Indonesien, am 24. Juni 2005. Der Oelpreis ist am Montag, 27. Juni 2005, im Fernen Osten erneut ueber die Marke von 60 Dollar pro Barrel gestiegen. (AP Photo/Tatan Syuflana) ** zu APD6736 **

FrankfurtDie Proteste im Iran und in Bahrain gegen die dortigen Regierungen haben den Ölpreis am Dienstag steigen lassen. Die Furcht vor Lieferschwierigkeiten in der Golfregion trieb den Preis für die Nordsee-Sorte Brent um 0,6 Prozent auf 103,70 Dollar pro Fass. Öl der Sorte WTI verteuerte sich um 0,6 Prozent auf 85,31 Dollar.

Neben der unsicheren Lage in arabischen Ländern wurde der Ölpreis auch von einer niedriger als erwartet ausgefallenen Inflation in China gestützt. China ist nach den USA der zweitgrößte Ölverbraucher der Welt. Die Daten verstärkten die Hoffnung, dass die chinesische Zentralbank die Geldpolitik weniger stark strafft als befürchtet.

Gold war 0,2 Prozent fester bei 1.364,28 Dollar je Unze. Wie Eingaben bei der US-Börsenaufsicht SEC zeigen, hat der Investor George Soros im vierten Quartal seine Anteile am SPDR Gold Trust um 0,5 Prozent aufgestockt. Der Investor John Paulson ließ sein Investment unverändert.
Deutliche Abschläge gab es für die Zuckernotierungen an den Terminmärkten. Rohzucker mit Liefertermin Mai verbilligte sich um 2,1 Prozent und notierte bei 28,78 US-Cent je Pound (454 Gramm) an der Warenterminbörse ICE in New York. "Einige Fonds lösen Kauf-Positionen auf", sagte Ricardo Scaff, Händler bei Rabobank International in New York. In der Woche zum 8. Februar bauten Hedgefonds und Fondsmanager Wetten auf einen Preisanstieg um 6,5 Prozent ab, zeigen Daten der US-Regierung.

Von

rtr

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