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18.07.2013

12:28 Uhr

Rohstoffe

Rohöl-Future und Goldpreis fast konstant

Die Öl-Nachfrage ist groß: Die Lagerbestände in den USA fallen die dritte Woche in Folge und erreichen das niedrigsten Niveau seit Januar. Trotzdem gibt der Ölpreis leicht nach. Gold bleibt konstant.

Erdöl wird mit Hilfe eines Tiefpumpenantriebes («Pferdekopf») gefördert. Der Ölpreis hat am Donnerstag im einsetzenden europäischen Handel das erreichte Niveau verteidigt und bewegte sich damit nahe des höchsten Stands seit einer Woche. dpa

Erdöl wird mit Hilfe eines Tiefpumpenantriebes («Pferdekopf») gefördert. Der Ölpreis hat am Donnerstag im einsetzenden europäischen Handel das erreichte Niveau verteidigt und bewegte sich damit nahe des höchsten Stands seit einer Woche.

FrankfurtDer Ölpreis hat am Donnerstag trotz des überraschend starken Rückgangs der Rohölbestände in den USA leicht nachgegeben. Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete mit 108,12 Dollar 0,5 Prozent weniger als am Vorabend. US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 106,22 Dollar.

Dem überraschend starken Rückgang der Rohölbestände in der vergangenen Woche hatte ein ebenfalls überraschender Anstieg der Benzin-Bestände gegenüber gestanden. „Daher hat der Ölpreis von dem Rückgang der Rohölbestände nicht stärker profitiert“, erklärte ein Analyst. Zudem signalisierten die Zahlen, dass es in der US-Wirtschaft immer besser laufe.

Zum Monatsende könnte der WTI-Preis wieder die 110-Dollar-Marke erreichen, sagte Ken Hasegawa, Rohstoffanalyst von Newedge Japan voraus. Brent werde dann noch etwa zwei Dollar teurer sein.

Sechs Fakten über die Rohstoffmärkte

Viel Verbrauch...

Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Prognosen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2100 mehr als zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben werden.

...und wenig Angebot

Rohstoffe wie Öl und Gold sind nicht endlos, dementsprechend teuer werden sie, wenn das Angebot sich verknappt.

13 Prozent

beträgt aktuell Chinas Anteil an der Weltwirtschaft. Die rohstoffhungrige Volksrepublik ist auf dem besten Wege die größte Handelsnation der Welt zu werden.

40 Prozent

der weltweiten Kupfer-, Zink- und Aluminiumproduktion verbrauchen die Chinesen.

30 Prozent mehr

als vor drei Jahren kosten nach Angaben des Food Price Index der Uno unsere Nahrungsmittel weltweit im Durchschnitt.

465 Prozent Gesamtrendite

konnten Anleger mit Aktien auf Goldminen seit 2002 einfahren.

Gold war am Kassamarkt mit 1276,36 Dollar je Unze ebenfalls nur wenig verändert. Der Preis für die Feinunze wird seinen Tiefpunkt erreicht haben, wie Marcus Grubb, Managing Director für Anlageinvestitionen beim World Gold Council, einschätzte. Die Nachfrage aus Indien und China, den beiden größten Goldkonsumenten, wird ihm zufolge stärker ausfallen als im vergangenen Jahr.

„Angesichts der niedrigen Investitionsnachfrage und den anhaltenden Gold-ETF-Liquidationen ist ein starker physischer Markt von entscheidender Bedeutung, damit der Goldpreis nicht noch deutlich weiter sinkt“, sagte Analyst James Steel von HSBC Securities (USA) Inc.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

18.07.2013, 10:23 Uhr

Kaffeesatzlesen vom Feinsten - aber leider nicht mehr.
Beides, Gold- und Ölpreis sind massiv manipuliert. Tagesschwankungen haben Null Aussagekraft.

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