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18.03.2014

10:33 Uhr

Rohstoffe

Rohöl WTI reagiert auf Daten mit Preisschub

Der Ölpreis hat sich nach Vorlage von US-Konjunkturdaten stabilisiert. Nach den Verlusten am Vortag hat der Preis der Ölmarke Brent zunächst um 0,3 Prozent zugelegt. Die Anleger blicken auch hier auf die Halbinsel Krim.

Eine Bohranlage von Rhein Petroleum im hessischen Crumstadt. dpa

Eine Bohranlage von Rhein Petroleum im hessischen Crumstadt.

SingapurDer Ölpreis für die US-Sorte WTI hat am Dienstag mit klaren Preisaufschlägen auf die Vorlage von Konjunkturdaten vom Immobilienmarkt in den USA regiert. So waren die Baugenehmigungen im Februar auf den höchsten Stand seit Oktober gestiegen, was als Zeichen für eine Stabilisierung ausgelegt wurde.

Das Barrel Rohöl der Sorte WTI wurde bei 98,19 Dollar gehandelt, das waren 1,1 Prozent mehr als am Vortag. Rohöl der in Europa üblichen Nordseesorte Brent kostete am Terminmarkt 106,56 Dollar je Barrel und damit lediglich 0,3 Prozent mehr.

„Der Markt ist optimistisch über die Aussichten für die US-Konjunktur und die Ölnachfrage“, stellte Phil Flynn von der Price Futures Group in Chicago fest. Jetzt, sagte er, warte der Markt auf die Lagerbestandsdaten am Mittwoch.

Gold war am Kassamarkt bei 1357,15 Dollar je Unze 0,7 Prozent niedriger. Es war der stärkste Preisrutsch beim Goldpreis seit sechs Wochen.

Die Klarstellung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, er strebe nicht nach einer Zerschlagung der Ukraine, hat Gold als Wertspeicher weniger attraktiv gemacht. „Der Ukraine- Aufschlag wird ausgepreist“, drückte es Phil Streible von R.J. O' Brien & Associates in Chicago aus.

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