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07.07.2014

10:34 Uhr

Rohstoffe

Rohölkontrakte tendieren leichter

Die Ölpreise haben zu Wochenbeginn etwas leichter tendiert. Am Montag kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 110,62 Dollar. Indessen hat Libyen zwei Ölverladehäfen wieder geöffnet.

Die Ölpreise sinken weiter. dpa

Die Ölpreise sinken weiter.

SingapurDer Preis für die Kontrakte auf Rohöl haben am frühen Montag etwas leichter tendiert. Die bevorstehende Erhöhung der Exporte aus Libyen belastete ebenso wie die Hoffnung, dass die irakische Ölförderung unbeeinflusst von den Kämpfen in dem Land bleiben wird.

Die Entspannung in Libyen, wo die Häfen Es Sider und Ras Lanuf als größtes bzw drittgrößtes Terminal die Ausfuhren wieder aufnehmen werden, hatte Brent in der Vorwoche um 2,4 Prozent gedrückt. Die Separatisten hatten die beiden Häfen aufgegeben und die Regierung in Tripolis darauf hin die nationale Ölgesellschaft mit der Vermarktung der Bestände beauftragt. “Es gibt ein mehr als ausreichendes Angebot,” stellte Tom James, geschäftsführender Direktor bei Navitas Resources in Dubai, am Vortag fest.

Zuletzt wurde WTI bei 103,83 Dollar je Barrel und damit 0,2 Prozent niedriger gehandelt. Die Nordseesorte Brent notierte kaum verändert mit 110,62 Dollar.

Der Goldpreis musste deutlichere Verluste hinnehmen. Für eine Unze des Edelmetalls wurden zuletzt 1313,24 Dollar gezahlt und damit 0,6 Prozent weniger.

Belastung kam von der Währungsseite. „Gold steht unter Druck durch den anziehenden Dollar, da die US-Wirtschaft weiterhin Signale einer Verbesserung zeigt“, sagte Zhu Siquan aus dem Research von GF Futures Co. in Guangzhou, China. Angesichts der bestehenden weltweiten Unsicherheiten dürften die Preise aber in einer Handelsspanne verbleiben, ergänzte Zhu.

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