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22.08.2011

08:47 Uhr

Rohstoffe

Situation in Libyen lässt Ölpreis sinken

Die Hoffnung auf ein Ende des Libyen-Konfliktes hat den Ölpreis weiter sinken lassen. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel Brent zur Oktober-Lieferung 106,02 US-Dollar. Das waren 2,60 Dollar weniger als am Freitag.

Rebellen in Libyen: Mit der Aussicht auf ein schnelles Ende des Gaddafi-Regimes dürfte sich auch die Ölförderung in dem Land wieder erhöhen. Reuters

Rebellen in Libyen: Mit der Aussicht auf ein schnelles Ende des Gaddafi-Regimes dürfte sich auch die Ölförderung in dem Land wieder erhöhen.

SingapurDie Ölpreise haben am Montag ihren Sinkflug mit der Hoffnung auf ein schnelles Ende des Konflikts im Ölförderland Libyen weiter fortgesetzt. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 106,02 US-Dollar. Das waren 2,60 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 0,63 Dollar auf 81,78 Dollar.

Mit der Aussicht auf ein schnelles Ende des Regimes von Machthaber Muammar al-Gaddafi in Libyen dürfte sich auch die Ölförderung in dem nordafrikanischen Land wieder erhöhen, hieß es von Händlern. „In einer ersten Reaktion dürfte wieder mehr Rohöl aus Libyen auf den Markt kommen“, sagte ein australischer Rohstoffexperte. Das habe die Ölpreise zu Beginn der Woche weiter unter Verkaufsdruck gesetzt.

Libyen ist Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) und musste die Ölförderung wegen des Machtkampfes zwischen dem Gaddafi-Regime und den Rebellen in den vergangenen Monaten zeitweise einstellen.

Von

dpa

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