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26.06.2012

08:56 Uhr

Rohstoffe

Trockenheit in USA verteuert Mais weiter

Die anhaltende Trockenheit in den Maisanbaugebieten in den USA hat den Rohstoffpreis in die Höhe getrieben. Und die Aussichten könnten sich weiter verschlechtern, es soll noch wärmer werden.

Eine Lagerstätte für Mais. ap

Eine Lagerstätte für Mais.

FrankfurtSpekulationen auf Ernteausfälle in den USA haben den Preis für Mais am Dienstag weiter in die Höhe getrieben. Der Dezember-Kontrakt stieg um bis zu 2,8 Prozent auf 6,1075 Dollar je Scheffel. Damit hat sich der Future mit einem Plus von etwa 9,5 Prozent binnen zwei Tagen so stark verteuert wie in der gesamten Vorwoche.

"Die Trockenheit im US-Maisgürtel ist seit einiger Zeit Thema", sagte Rohstoff-Experte Michael Creed von der National Australia Bank. Der wöchentliche Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums zum Zustand der Ernte habe nun für einen zusätzlichen Preisschub gesorgt. Dem USDA zufolge sind derzeit 56 Prozent der Mais-Pflanzen in gutem oder exzellentem Zustand, sieben Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Experten hatten mit einem deutlich geringeren Rückgang gerechnet.

Die Ernte-Aussichten könnten sich weiter verschlechtern. Für die Anbaugebiete des US-Mittelwestens erwarten Meteorologen in den kommenden zehn Tagen bei Temperaturen um 30 Grad fast keine Niederschläge.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

26.06.2012, 11:49 Uhr

Nicht die mögliche Trockenheit der Zukunft treiben den Preis in die Höhe, sondern die Spekulationen.

Spekulationen mit Nahrungsmitteln sollten verboten werden.

chris

30.06.2012, 21:58 Uhr

Warum dürfen sich nur Firmen am Geldmarkt bedienen und Landwirte nicht!?
Wer soll noch produzieren, wenn Essen nichts kosten darf!
Eine Tonne Holzpellets kostet über 200 Euro und ich hab Getreide schon oft für 60 Euro die Tonne verkauft. Für ein Brötchen bekommt der Landwirt weniger als einen halben Cent!
Der größte deutsche Autobauer macht mehr als doppelt so viel Umsatz als alle deutschen Landwirte zusammen!
Die billigen Nahrungsmittel sind schuld am Hunger und nicht die teueren. Damit wurden z.B. die afrikanischen Bauern runiert und müssen billigen Kaffee, Rosen,..für Deutschland anbauen.
Über 80000 Inder begehen jedes Jahr Selbstmord, weil sie für Reis nichts bekommen, verschuldet sind und den teueren Diesel nicht bezahlen können, den Spekulanten in die Höhe treiben.
Man kann alles drehen und wenden, wie man will.
Der Kolonialismus herscht immer noch

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