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18.01.2007

21:03 Uhr

Rohstoffe

US-Ölpreis kurzzeitig unter 50 Dollar

Der Ölpreis ist angesichts kräftig gestiegener Lagerbestände in den USA erstmals seit Mai 2005 kurzfristig unter die Marke bei 50 Dollar gefallen und markierte damit ein 20-Monats-Tief. Nordseeöl der Sorte Brent notierte bei 51,76 Dollar, das sind 1,02 Dollar unter dem Vortagesniveau.

HB NEW YORK. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte Sweet Light Crude notierte wenig später um 1,81 Dollar im Minus bei 50,43 Dollar. Händler führten den Preisverfall auf die jüngsten Zahlen der US-Energieinformationsbehörde zurück, wonach die Lagerbestände um 6,8 Mill. Barrel gestiegen sind und damit deutlich stärker als erwartet. Zudem sei der Verbrauch angesichts des warmen Wetters im Nordosten der USA deutlich niedriger als im Vorjahr.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte der Ölpreis spürbar nachgegeben, nachdem das Opec-Land Saudi Arabien die Förderkürzungen des Ölkartells als ausreichend bezeichnet und einem Notfall-Treffen eine Absage erteilt hatte. Händler erwarten nun keinen schnellen Anstieg der Preise, obwohl im Nordosten der USA, dem wichtigsten Abnehmer für Heizöl, die Temperaturen zuletzt deutlich gefallen sind. Viele Haushalte hätten sich bereits mit Heizmaterial eingedeckt, sagten Analysten.

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