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13.03.2006

11:52 Uhr

Rohstoffe

US-Ölpreis pendelt um 60 US-Dollar

Der US-Ölpreis hat sich am Montagmorgen um die Marke von 60 Dollar bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kostete im elektronischen Handel 60,18 Dollar und damit 22 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag.

HB SINGAPUR. Die hohen Rohöllagerbestände in den USA werden Händlern zufolge weiter von der Sorge über die Versorgungslage in Nigeria und dem Atomstreit um Iran überlagert.

Die Fundamentaldaten, insbesondere die steigenden Lagerbestände und die saisonbedingte Abschwächung der Nachfrage sprächen eigentlich für ein allmähliches Sinken des Preises unter die Marke von 60 Dollar, sagte Analyst Julian Lee vom Centre for Global Energy Studies. Der Markt bleibe angesichts der geopolitischen Risiken aber sehr schwankungsanfällig.

Im Streit um das iranische Atomprogramm will die Teheraner Führung die Erdölversorgung aber nicht als Druckmittel benutzen. „Der Iran hat nicht die Absicht, Erdöl (als eine Waffe) in seiner Außenpolitik einsetzen und bleibt ein verlässlicher (Energie-) Lieferant“, sagte der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki am Sonntag in Teheran.

Opec-Rohöl leicht verteuert

Das Öl kostete im Durchschnitt 57,39 Dollar je Barrel im Vergleich zu 56,77 Dollar in der Woche davor. Das teilte das Opec-Sekretariat am Montag in Wien mit. Am Freitag hatte ein Barrel (159 Liter) 56,18 Dollar gekostet nach 55,73 Dollar am Vortag.

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