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22.06.2016

08:44 Uhr

Rohstoffe

US-Reserven geben dem Ölpreis Aufrieb

Einen Tag vor der dem entscheidenden Urnengang in Großbritannien befindet sich der Ölmarkt weiter im Bann des Brexit-Referendums.

Sowohl die Nordsee-Ölsorte Brent als auch WTI haben sich verteuert. dpa

Ölförderung in der Nordsee

Sowohl die Nordsee-Ölsorte Brent als auch WTI haben sich verteuert.

SingapurEin überraschend starker Rückgang der US-Ölreserven hat dem Ölpreis am Mittwoch Auftrieb gegeben. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 50,98 Dollar je Barrel. Dem Branchenverband American Petroleum Institute (API) zufolge gingen die US-Rohölbestände in der vergangenen Woche um 5,2 Millionen Barrel zurück - drei mal so stark wie erwartet.

Nicht nur in den USA, sondern auch in China, Indien und anderen Schwellenländern sei die Öl-Nachfrage robust, schrieben die Analysten der Bank Societe Generale in einem Kommentar. Weitere Unterstützung für die Preise komme von der rückläufigen US-Produktion. Nachfolgend die vom American Petroleum Institute (API) ermittelten US-Öllagerbestände vom Dienstag. Alle Angaben in Millionen Barrel (159 Liter): Erdöl Bestand Veränderung Angaben in Mio. Barrel aktuell offiziell Prognose Rohöl

Einen Tag vor der dem entscheidenden Urnengang in Großbritannien befindet sich der Ölmarkt weiter im Bann des Brexit-Referendums. Zuletzt hatten die Gegner eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) in Umfragen wieder knapp vorne gelegen.

Für Preisauftrieb sorgte am Mittwoch laut Händlern auch, dass Gerüchte um einen Waffenstillstand in Nigeria von offizieller Seite dementiert wurden. Damit scheint ein baldiges Ende der Einschränkungen der Ölproduktion wegen Kämpfen in dem afrikanischen Land weiter nicht in Sicht.

Von

rtr

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