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23.12.2011

10:19 Uhr

Rohstoffe

US-Wirtschaftsdaten stützen Ölpreis

Die Sorten Brent und WTI legten nach positiven Arbeitsmarkt- und Konsumzahlen aus den USA am Freitag leicht zu. Hinzu kommen nach oben korrigierte Aussichten für China. Doch viele Preis-Risiken bleiben.

Das Öl hat sich etwas verteuert. dpa

Das Öl hat sich etwas verteuert.

FrankfurtErmutigende US-Wirtschaftsdaten haben am Freitag den Ölpreis gestützt. Ein Barrel Öl der Nordseesorte Brent kostete 108,14 Dollar und damit 0,2 Prozent mehr als am Vortag, der Preis für ein Fass US-Leichtöl WTI stieg um ein halbes Prozent auf 100,01 Dollar. Am Donnerstagnachmittag hatten sowohl die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten sowie Daten zum Konsumklima die Analysten positiv überrascht. „Das Highlight sind die weiterhin guten Daten zur US-Wirtschaft“, sagte Ben Le Brun, Marktanalyst bei OptionsXpress in Sydney. Auch China scheine auf eine weiche Landung zuzusteuern, was den Ölpreis ebenfalls stütze. „Das Sorgenkind bleibt Europa.“

Spannungen im Nahen Osten schürten zudem Ängste, dass die Ölversorgung aus der Region eingeschränkt werden könnte. So gab es am Donnerstag mehrere Bombenanschläge mit vielen Toten in der irakischen Hauptstadt Bagdad.

Die Kriegsmarine des Nachbarlandes Iran startet am Samstag zudem nach Berichten des staatlichen Fernsehens eine zehntägige Übung an der Straße von Hormus. Über die 6,4 Kilometer breite Wasserstraße zwischen Oman und dem Iran wird nahezu der gesamte Ölexport Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwaits, des Irak und des Iran abgewickelt. Außerdem verschifft Katar sein Flüssiggas fast ausschließlich über die Meerenge.

Von

rtr

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