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15.06.2015

13:36 Uhr

Rohstoffe

Wachsendes Überangebot drückt Ölpreis

Das anhaltende weltweite Überangebot auf dem Ölmarkt, steigende Exporte aus Libyen, Friedensverhandlungen im Jemen und der anziehende Dollar: Gleich mehrere Faktoren belasten zu Wochenbeginn erneut die Ölpreise.

Branchenexperten zufolge fördern die Opec-Staaten derzeit täglich zwei Millionen Barrel mehr als benötigt. dpa

Das Überangebot auf dem Ölmarkt hält an

Branchenexperten zufolge fördern die Opec-Staaten derzeit täglich zwei Millionen Barrel mehr als benötigt.

FrankfurtDie Aussicht auf eine anhaltende Rohöl-Flut hat den Preis für diesen Rohstoff am Montag erneut gedrückt. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte um bis zu 1,9 Prozent auf 62,65 Dollar je Barrel. Branchenexperten zufolge fördern die Opec-Staaten derzeit täglich zwei Millionen Barrel mehr als benötigt. Gleichzeitig ziehen die Exporte aus Libyen wieder an. Sie waren in den vergangenen Monaten aufgrund von Kämpfen zurückgegangen.

Außerdem dämpften die angelaufenen Verhandlungen für einen Frieden im Jemen die Furcht der Anleger vor einer Unterbrechung des Rohöl-Nachschubs, sagten Börsianer. Jemen liegt an einer der wichtigsten Tanker-Routen. Ein weiterer Belastungsfaktor für den Ölpreis war der anziehende Dollar, der diesen Rohstoff für Investoren außerhalb der USA verteuert.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Ingo Ulrich

17.06.2015, 09:47 Uhr

".........anhaltende weltweite Überangebot ....."

KRANK, einfach nur krank ! EWIGER WACHSTUM, kaputte Wirtschaftsform !!!

Wir schreiben hier über eine endliche Ressource !!!

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