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25.01.2007

14:40 Uhr

Rohstoffemarkt

US-Ölpreis wieder im Vorwärtsgang

Der Ölpreis ist am Donnerstag nach leichten Verlusten im asiatischen Handel wieder angestiegen und bleibt damit über der 55-Dollar-Marke. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März kostete am Mittag 55,46 US-Dollar. Die Nordseesorte Brent kostete in London wie am Vortag 55,43 Dollar.

HB NEW YORK/LONDON. In New York hatte die Sorte WTI am Vortag bei Handelsende neun Cent je Barrel weniger gekostet. Händler verwiesen auf ein weiterhin kaltes Winterwetter in den USA und Europa. Infolge einer höheren Nachfrage stütze dies die Ölpreise und halte sie über 55 Dollar. Der Markt befinde sich derzeit in einer Kondsolidierungsphase, sagte Calyon-Analyst Mike Wittner. „Das hohe Niveau an Verkäufen zu Monatsanfang waren wohl etwas übertrieben.“ Auch die Ankündigung des US-Präsidenten, die strategischen Ölreserven der USA deutlich zu erhöhen, habe die Ölpreise gestützt, sagte Wittner.

Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zur Wochenmitte wieder über die 50-Dollar-Marke gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) aus den Poec-Fördergebieten am Mittwoch 50,84 Dollar. Das waren 1,32 Dollar mehr als am Vortag. Die Opec berechnet den Durchschnittspreis auf der Basis von elf wichtigen Sorten des Kartells.

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