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18.10.2011

16:43 Uhr

Rohstoffhandel

USA wollen Spekulation einschränken

Die USA wollen im Rohstoff-Handel durchgreifen. Die Derivate-Aufsicht CFTC soll am Dienstag einen Regulierungsentwurf beschließen. Damit sollen Spekulationen auf Öl, Metalle und Agrarprodukte eingedämmt werden.

Aus Sicht von Kritikern tragen Spekulanten viel zur Verteuerung von Rohstoffen bei. ap

Aus Sicht von Kritikern tragen Spekulanten viel zur Verteuerung von Rohstoffen bei.

WashingtonDie USA wollen auf den Rohstoffmärkten durchgreifen und Spekulationsgeschäfte einschränken. Die für den Derivatehandel zuständige Börsenaufsicht CFTC sollte am Dienstag nach langer und kontroverser Debatte einen Entwurf zur Regulierung des Handels mit Öl, Metallen und Getreide verabschieden, der die Spielregeln des milliardenschweren Geschäfts grundlegend verändern würde.

Kernpunkt ist der umstrittene Vorschlag, die Zahl der von einem Händler gehaltenen Kontrakte zu begrenzen. CFTC-Chef Gary Gensler verspricht sich davon eine Beruhigung der Preisentwicklung. Weite Teile der Branche wollen sich solche Fesseln aber nicht anlegen lassen und warnen davor, dass Investitionen dann nach Übersee auf weniger streng regulierte Märkte abwandern.

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Aus Sicht der Befürworter härterer Vorgaben tragen Spekulanten viel zur Verteuerung von Rohöl oder anderen Rohstoffen bei und erhöhen damit die Kosten von Industrie und Verbrauchern: „Wir haben die Verantwortung und müssen sicherstellen, dass der Ölpreis nicht länger von denselben Spekulanten nach oben getrieben wird, die die verheerende Rezession ausgelöst haben, in der unsere Arbeiterfamilien nun stecken“, wettert beispielsweise der demokratische Senator Bernie Sanders.

Die Kritiker halten einen solchen Kampf gegen die Kräfte des Marktes für unsinnig: „Die Zahl der Kontrakte zu begrenzen, ist wie das Verbot von Leerverkäufen“, sagt Remco Lenterman von der niederländischen IMC Trading. „Man versucht die Preise zu beeinflussen, weil sie einem zu hoch erscheinen. Es gibt unendlich viele Belege dafür, dass das kontraproduktiv ist.“

Kommentare (3)

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Huababua

18.10.2011, 20:02 Uhr

Ach macht es doch nicht immer so kompliziert. Es geht einfach und effektiver:
Ich habe über mehrere Jahre hinweg ein neues Wirtschaftssystem entwickelt. Wir brauchen hierzu keine Innovationen und können auf bestehende technische Mittel und Know How zurückgreifen. Es geht um ein weltweites und transparentes Geld- und Abrechnungssystem. In ihm werden alle Waren- und die entsprechenden Geldbewegungen gegenübergestellt und abgerechnet. Das System lehnt sich stark an Internetplattformen von Versteigerungshäusern oder Online-Buchhändlern an. Allerdings mit einem entscheidenden Vorteil. Ohne Kosten für die Abwickelnden und vollkommene Transparenz bei allen Konto - und Warenbewegungen.

Das Abrechnungssystem unterliegt der Aufsicht einer internationalen unabhängigen Behörde und der Bevölkerung selbst. Jeder kann jeden kontrollieren. Durch diese Transparenz folgt Ehrlichkeit. Ehrlichkeit ist eine zwingende Folge der Transparenz. Alle Einkäufe oder Verkäufe, sämtliche geschäftlichen und privaten Transaktionen, werden über dieses System abgewickelt. Es gibt keine Ausnahmen. Der Bürger kontrolliert jetzt den Staat und nicht mehr umgekehrt...
Also, glaubt Ihr wirklich noch immer, dass man in einem transparenten System Rohstoffe manipulieren könnte. Jeder Eingriff ist sofort ersichtlich. Wir bräuchten auch unsere Börsen nur tranpsparent machen---geht allse. Diese Ideen stammen aus dem Buch "Spielgeld - ein neues Wirtschaftssystem"

We-are-99-Prozent

18.10.2011, 21:28 Uhr

oje, sind sie naiv,
meinen Sie denn, dass die Bankster und Wirtschaftsfachleute nicht wissen, wie es besser geht. aber es gibt einen (früher noch-) geheimen Plan, die Welt erst zu ruinieren, um sie dann billiger aufkaufen zu können:

Das Netzwerk der Illuminati
Es ist der Plan der globalen Elite, die Welt zu beherrschen und ihre "eine Welt" oder ihre "Welt AG" zu etablieren. Sie wollen die Welt nicht unbedingt regieren, sondern sie total kontrollieren und besitzen. Sie wollen die weltumspannende Konzerndiktatur, wo sie dann den Vorstand bilden.

Darum wollen die Illuminaten:
Um Europa billig aufkaufen zu können, muss es erst ruiniert werden. Eine einheitliche Währung, verbunden mit einer dramatischen Kaufkraftsenkung, war/ist dabei hilfreich.

Aber auch wenn wir eigentlich chancenlos sind. Schon wieder sitzen die in ihrem Turm, suafen champus und bibbern vor Angst, denn:

bilderberg2007.blogspot.com, BILDERBERG UND DIE MASSENMEDIEN (Daniel Estulin)

»[...] Am meisten befürchtet der Bilderberg-Club einen organisierten Widerstand. Seine Mitglieder wollen nicht, dass die einfachen Leute dieser Welt dahinterkommen, welche Zukunft sie für die Welt planen, nämlich eine Weltregierung bzw. ein Weltunternehmen mit dem einzigen, weltweiten Marktplatz, der von einer Weltarmee beaufsichtigt und von einer Weltbank mit einer globalen Währung geregelt wird. [...]«

Eigentlich alles sooo einfach. Aber Deppen denken immer noch, dass Politiker doof sind. Sie sind nicht doof, sie sind nur gekaufte Handlanger einer Macht, die uns feindlich gesonnen ist



...

18.10.2011, 21:45 Uhr

deswegen sind wir ja die 99 Prozent und die Masse bestimmt, wie und wo es lang geht. Ich nehme Ihre Einschätzung nicht für übel, denn es gibt tatächlich Nachweise, dass damals rund um 1929 solche Deals, wie von ihnen im Text oben benannt, liefen. Diese Bestrebungen gibt es in jedem Zinssystem. Das Schaufeln von Arm nach Reich u n d die Verschuldung laufen immer einher. Sie haben schon recht, durch die Verschuldung sind dann diese "Machenschaft" möglich, deswegen muss das Volk ein transparentes Wirtshcaftssytem einführen! Oder glauben Sie, ich schreibe das alles hier zum Spass? Wenn ich nicht fest davon überzeugt wäre, dass wir (99%) was ändern können, dann können wir sehenden Auges ins Unglück rennen. Genau das passiert nämlich und daran gibt es keinen Zweifel. Finden Sie es nicht besser, Ihre Energien zu bündeln und sich geeigneten Organisationen anzuschließen, die Lösungen suchen und finden? Sonst machen wir alle aus Angst vor dem Tod - Selbstmord:)

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