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15.03.2016

10:41 Uhr

Rohstoffmärkte

Iran lässt Ölpreis purzeln

Der Fasspreis gibt auch am zweiten Tag der Woche deutlich nach. Noch weigert sich Teheran dem Einfrieren des Förderniveaus auf Januar-Niveau zuzustimmen. Ohne das Ja der Mullahs ist der Deal wirkungslos.

Ohne Einigung der Petro-Staaten kehrt auf dem Ölmarkt keine Ruhe ein. Reuters

Die Triebfeder der Mobilität

Ohne Einigung der Petro-Staaten kehrt auf dem Ölmarkt keine Ruhe ein.

Die Ölpreise sind am Dienstag den zweiten Tag in Folge gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai lag am Vormittag Morgen bei 38,44 Dollar. Das waren 2,8 Prozent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel um 2,6 Prozent auf 36,21 Dollar.

Händler erklärten die fallenden Ölpreise mit der Förderpolitik des Iran. Das Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hatte bei einem Besuch des russischen Ölministers Alexander Nowak in Teheran weiterhin kein Interesse gezeigt, die Fördermenge wie von Russland und Saudi-Arabien angestrebt auf das Januar-Niveau zu begrenzen. Aus Kreisen der Opec heißt es, dass die Gespräche über ein Einfrieren der Fördermenge im April fortgesetzt werden sollen.

Von

dpa

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