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25.02.2013

09:51 Uhr

Rohstoffmärkte

Öl- und Goldpreis ziehen leicht an

Die Gold- und Ölpreise sind zu Beginn der neuen Woche minimal gestiegen. Investoren dürften sich zunächst mit größeren Engagements zurückhalten, hieß es am Markt. Im Laufe der Woche stehen jedoch wichtige Ereignisse an.

Öl-Pipeline in den USA: Wenig Bewegung an den Rohstoffmärkten. dpa

Öl-Pipeline in den USA: Wenig Bewegung an den Rohstoffmärkten.

SingapurAn den Rohstoffmärkten haben die Notierungen am Montagmorgen leicht angezogen. Rohöl stabilisierte sich im Vorfeld der Gespräche über das iranische Nuklearprogramm am Dienstag. Die US-Sorte West Texas Intermediate zur Lieferung im April lag zuletzt mit 93,17 Dollar je Barrel leicht über dem Niveau von Freitag. Das Barrel Brent wurde bei 114,20 Dollar je Barrel um 0,1 Prozent höher gehandelt.

Am Ölmarkt dürften sich die Investoren zunächst mit größeren Engagements zurückhalten, hieß es aus dem Handel. Denn im Laufe der Woche stehen wichtige Ereignisse an: In Italien, der drittgrößten Volkswirtschaft des Euroraums, wird ein neues Parlament gewählt. Es wird mit einer schwierigen Regierungsbildung gerechnet. Derweil finden ab Dienstag neue Gespräche zwischen dem Westen und Iran über das umstrittene Atomprogramm des Landes statt. Iran ist einer der bedeutendsten Ölproduzenten im Ölkartell Opec.

Goldnachfrage weltweit (in Tonnen)

2003

Schmuck: 2.484
Barren und Münzen: 304
ETFs: -
Industrie: 386
Zentralbanken: -620
Gesamt: 2.594 Tonnen

2004

Schmuck: 2.616

Barren und Münzen: 355

ETFs: 133

Industrie: 419

Zentralbanken: -479

Gesamt: 3.044

2005

Schmuck: 2.719

Barren und Münzen: 396

ETFs: 208

Industrie: 438

Zentralbanken: -663

Gesamt: 3.098

2006

Schmuck: 2.300

Barren und Münzen: 414

ETFs: 260

Industrie: 468

Zentralbanken: -365

Gesamt: 3.077

2007

Schmuck: 2.423

Barren und Münzen: 435

ETFs: 253

Industrie: 476

Zentralbanken: -484

Gesamt: 3.104

2008

Schmuck: 2.304

Barren und Münzen: 869

ETFs: 321

Industrie: 461

Zentralbanken: -235

Gesamt: 3.720

2009

Schmuck: 1.814

Barren und Münzen: 780

ETFs: 623

Industrie: 410

Zentralbanken: -34

Gesamt: 3.593

2010

Schmuck: 2.017

Barren und Münzen: 1.205

ETFs: 382

Industrie: 466

Zentralbanken: 77

Gesamt: 4.147

2011

Schmuck: 1.972

Barren und Münzen: 1.515

ETFs: 185

Industrie: 453

Zentralbanken: 457

Gesamt: 4.582

2012

Schmuck: 1.908

Barren und Münzen: 1.256

ETFs: 279

Industrie: 428

Zentralbanken: 535

Gesamt: 4.405

2013

Schmuck: 2.671

Barren und Münzen: 1.702

ETFs: - 916

Industrie: 354

Zentralbanken: 625

Gesamt: 4.436

2014

Schmuck: 2.457

Barren und Münzen: 1.004

ETFs: - 183

Industrie: 347

Zentralbanken: 588

Gesamt: 4.212

Q1 2015

Schmuck: 601

Barren und Münzen: 253

ETFs: 26

Industrie: 80,4

Zentralbanken: 119

Gesamt: 1.079
Auf das Jahr hochgerechnet: 4.316

„Iran ist noch immer ein wichtiges Förderland und jede Veränderung der Produktion in die eine oder andere Richtung kann die weltweite Versorgungslage beeinflussen“, sagte Ric Spooner, Analyst bei CMC Markets in Sydney. Zudem erhöhte China die Benzinpreise erstmals seit September.

Auch die Edelmetalle zogen an. Gold stieg am Kassamarkt auf 1585,61 Dollar je Unze und damit um 0,3 Prozent. Gold profitierte von der Nachfrage durch Zentralbanken, die das ermäßigte Kursniveau zur Erhöhung ihrer Reserven nutzten. Sie kompensierten die Transaktionen von Hedge-Fonds, die ihre Positionierungen auf einen steigenden Goldpreis so stark zurückgefahren hatten wie seit 2007 nicht mehr. Silber war ebenfalls gefragt und zog am Kassamarkt um 0,3% auf 28,82 Dollar je Unze an.

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