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11.08.2011

14:54 Uhr

Rohstoffpreise

Konjunktursorgen halten Gold nahe am Rekord

Die alarmierende Situation an den Märkten schlägt sich weiter auf den Goldpreis nieder. Das Edelmetall ist auf dem besten Weg, den höchsten Preisanstieg innerhalb einer Woche seit Herbst 2008 zu verzeichnen.

Goldbarren in Tokyo. Quelle: dpa

Goldbarren in Tokyo.

FrankfurtSpekulationen über eine Ausweitung der europäischen Schuldenkrise nach Frankreich haben am Donnerstag den Goldpreis nahe Rekordhöhe gehalten. Der Preis für eine Feinunze des Edelmetalls kostete gegen Mittag 1788,90 Dollar, etwas weniger als der Rekordpreis von 1813,79 Dollar aus dem frühen Handel in Asien.

Die Nervosität an den Aktienmärkten treibe Investoren weiter in die als sicherer Hafen geltende Anlage Gold, sagten Händler. „Es ist sehr alarmierend, was an den Märkten los ist. Ein Zeichen dafür ist die Entwicklung des Goldpreises“, sagte Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg. „Die Rohstoffe haben im Moment eines gemeinsam: Volatilität, Unsicherheit, keine Transparenz.“ Gold ist damit auf dem besten Weg, seinen höchsten Preisanstieg
innerhalb einer Woche seit September 2008 zu verzeichnen.

Von

rtr

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