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20.04.2015

14:04 Uhr

Saudi-Arabiens schwarzes Gold

Ölförderung bleibt rekordverdächtig

Die Scheichs lassen das schwarze Gold sprudeln: Neuesten Zahlen zufolge bleibt Saudi-Arabiens Ölförderung im Rekordbereich. Das staatliche Energieunternehmen Saudi Aramco will seinen Kunden geben, „was sie haben wollen“.

Die Saudis drehen den Ölhahn auf. dpa

Ölraffinerie in Saudi-Arabien

Die Saudis drehen den Ölhahn auf.

SeoulSaudi-Arabien lässt den Öl-Hahn weit offen: Im April produziert das Königreich „etwa zehn Millionen“ Barrel pro Tag (bpd), sagte Öl-Minister Ali al-Naimi am Montag in Seoul der Nachrichtenagentur Reuters. Das Volumen liegt damit im Bereich des im März aufgestellten Rekords von 10,3 Millionen bpd.

Der Preis für die Sorte Brent gab nach der Bekanntgabe der Förderzahl leicht nach und rutschte unter die Marke von 64 Dollar je Barrel. „Ich habe immer gesagt, dass wir unseren Kunden gerne geben, was sie haben wollen“, sagte Naimi.

„Jetzt wollen sie zehn Millionen haben.“ Der Minister hält sich zu einem Vorstandstreffen des staatlichen Energie-Unternehmens Saudi Aramco in Südkorea auf.

Seit Monaten liegen die Öl-Preise auf dem Weltmarkt vergleichsweise niedrig, während die Rohöl-Bestände von Rekord zu Rekord steigen. Trotzdem verzichtete die Opec im November auf eine Kürzung der Förderung. Experten vermuten, dass mit den sinkenden Preisen insbesondere die Öl-Produktion in den USA unattraktiver gemacht werden soll. Damit könnte die Opec ihre Marktanteile verteidigen.

Von

rtr

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