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07.12.2012

10:31 Uhr

Schlechte Wachstumsaussichten

Bundesbank-Prognose belastet den Euro

Die Bundesbank hat die Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft für 2013 heruntergeschraubt. Sie erwartet nur noch ein Wachstum von 0,4 statt 1,6 Prozent. Der Euro reagierte sofort und gab an den Börsen nach.

Bundesbank-Chef Jens Weidmann hat die Wachstumsaussichten für 2013 geschmälert und dem Euro einen Kurssturz beschwert. Reuters

Bundesbank-Chef Jens Weidmann hat die Wachstumsaussichten für 2013 geschmälert und dem Euro einen Kurssturz beschwert.

FrankfurtIn Reaktion auf skeptischere Wachstumserwartungen für die deutsche Wirtschaft ist der Euro am Freitag unter Druck geraten. Die Gemeinschaftswährung gab auf 1,2935 Dollar nach. Vor der Prognosesenkung der Bundesbank hatte der Euro um 1,2960 Dollar notiert. Die Notenbank traut der größten Volkswirtschaft der Euro-Zone im kommenden Jahr nur noch ein Wachstum von 0,4 Prozent zu, ihre bisherige Prognose lag bei 1,6 Prozent. Mit ihrer neuen Einschätzung ist sie pessimistischer als die Bundesregierung, liegt aber im Rahmen der Prognosen von Banken wie Dekabank oder Julius Bär.

Der Bund-Future grenzte seine Verluste etwas ein und lag noch fünf Ticks niedriger bei 145,65 Zählern.

Im Tagesverlauf wird der US-Arbeitsmarktbericht für November erwartet. Analysten gehen davon aus, dass wegen des Wirbelsturms "Sandy" weniger neue Jobs geschaffen wurden als in den Vormonaten. Von Reuters befragte Analysten prognostizieren 93.000 neue Stellen nach 171.000 im Oktober.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Schlaumeier

07.12.2012, 12:02 Uhr

Nur gut, dass schlechte Wirtschaftsaussichten nichts mehr mit dem Aktienmarkt (ob Dtl. oder USA) zu tun haben. Die Notenbanken bestimmen und kontrollieren die Kurse (zumindest so lange sie können).

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