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29.12.2014

13:25 Uhr

Schwacher Euro

Das Leiden der Großkonzerne

Die europäischen Großkonzerne hadern mit dem schwachen Euro: Gemeinsam mit der Gemeinschaftswährung fiel auch der Wert der Konzerne 2014. Und auch in Zukunft dürfte der Euro kräftig unter Druck geraten.

Der schwache Euro mach europäischen Großunternehmen zu schaffen. dpa

Der schwache Euro mach europäischen Großunternehmen zu schaffen.

Stuttgart/FrankfurtVor allem der schwache Euro hat den Börsenwert europäischer Großkonzerne im Jahr 2014 schrumpfen lassen. In der Folge sind unter den 100 teuersten Unternehmen der Welt nur noch 28 europäische Gesellschaften vertreten, wie eine am Montag vorgestellte Auswertung der Beratungsgesellschaft Ernst&Young ergibt. Vor einem Jahr seien es noch 33 gewesen.

Aus den USA kommen die fünf teuersten Unternehmen der Welt mit Apple und Microsoft an der Spitze. Wertvollster deutscher Konzern ist Bayer auf Rang 57 des Rankings. Auch Volkswagen, Siemens, Daimler und SAP schafften erneut eine Platzierung unter den ersten 100, während die BASF auf Platz 106 zurückfiel.

Währungsbilanz 2014 - Euro verliert an Boden

Ukrainische Hrywnja

Euro/Hrywnja (lfd. Jahr): + 39,7 Prozent

Stand: 22.07.2014, Quelle; VWD

Argentinischer Peso

Euro/Argentinischer Peso (lfd. Jahr): + 23,2 Prozent

Russischer Rubel

Euro/Rubel (lfd. Jahr): + 5,3 Prozent

Chinesischer Yuan

Euro/Yuan (lfd. Jahr): + 0,9 Prozent

Polnischer Zloty

Euro/Zloty (lfd. Jahr): - 0,2 Prozent

Südafrikanischer Rand

Euro/Rand (lfd. Jahr): - 0,1 Prozent

Schweizer Franken

Euro/Franken (lfd. Jahr): - 0,5 Prozent

Kanadischer Dollar

Euro/Kan-Dollar (lfd. Jahr): - 0,7 Prozent

US-Dollar

Euro/Dollar (lfd. Jahr): - 1,7 Prozent

Mexikanischer Peso

Euro/Peso (lfd. Jahr): - 2,1 Prozent

Türkische Lira

Euro/Lira (lfd. Jahr): - 2,5 Prozent

Indische Rupie

Euro/Rupie (lfd. Jahr): - 4,1 Prozent

Britisches Pfund

Euro/Pfund (lfd. Jahr): - 4,8 Prozent

Japanischer Yen

Euro/Yen (lfd. Jahr): - 5,4 Prozent

Brasilianischer Real

Euro/Real (lfd. Jahr): - 7,5 Prozent

Australischer Dollar

Euro/Aus-Dollar (lfd. Jahr): - 7,6 Prozent

Wegen der zu erwartenden Zinswende in den USA und Großbritannien dürfte der Euro in den kommenden Monaten weiter unter Druck geraten, erläuterte E&Y-Partner Thomas Harms. Das werde aber gerade den exportorientierten deutschen Konzernen gelegen kommen, weil sie ihre Waren auf den Auslandsmärkten günstiger anbieten und so Marktanteile gewinnen könnten. Sorgen mache die deutliche Vormachtstellung der USA in der IT-Branche. In der Digitalisierung stecke noch erhebliches Wachstumspotenzial.

Von

dpa

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