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18.01.2013

14:07 Uhr

Schwächelnde Wirtschaft

Euro fällt zum Dollar

Der Euro-Kurs fällt leicht um 0,2 Prozent auf 1,3349 Dollar. Damit gibt der Euro zum Teil Gewinne der letzten Wochen zurück. Der Schweizer Franken holt Verluste teilweise auf.

Zwei-Euro-Münze: Positiver Trend. dpa

Zwei-Euro-Münze: Positiver Trend.

FrankfurtDer Euro hat am Freitag zum Dollar leicht nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel um 0,2 Prozent auf 1,3349 Dollar.

Bei spanischen Banken ist der Anteil der notleidenden Kredite am gesamten Kreditportfolio im November auf den Rekordwert von 11,38 Prozent gestiegen, nach 11,23 Prozent im Oktober. Das zeigt, dass die Banken des Landes weiterhin mit Problemen zu kämpfen haben, auch wenn spanische Aktien und Anleihen in letzter Zeit eine Rally hingelegt haben. In Italien ist der Auftragseingang in der Industrie im November um 0,5 Prozent gegenüber dem Oktober gefallen.

“Der Euro gibt einen Teil der Gewinne wieder ab”, sagte Lutz Karpowitz, leitender Devisenstratege bei der Commerzbank AG in Frankfurt. “Er ist zu stark und zu rasch gestiegen. Die Wirtschaft ist immer noch sehr schwach. Wir rechnen nicht mit einer anhalten Euro-Stärke.” Der Euro hat seit dem 9. Januar um 2,2 Prozent zugelegt.

Der Schweizer Franken hat frühe Verluste am Freitag teilweise aufgeholt. Er wurde zum Euro zuletzt bei 1,2479 Franken minimal schwächer als am Vortag gehandelt, nachdem er zuvor bis zu 0,8 Prozent gefallen war. Zum Dollar reduzierten sich die Verluste der eidgenössischen Währung von 0,7 Prozent in der Spitze auf zuletzt 0,3 Prozent.

Ähnlich sah es beim Yen aus. Auch hier konnten anfängliche Verluste wettgemacht werden. Die japanische Währung notierte zum Euro zuletzt bei 119,96 Yen 0,2 Prozent höher, nachdem sie zuvor bis zu 0,4 Prozent verloren hatte. Gegenüber dem Dollar war der Yen zuletzt bei 89,87 Yen kaum verändert zum Vortag, zuvor hatte er in der Spitze 0,4 Prozent eingebüßt.

Kommentare (1)

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ArminiusDerVerraeter

21.01.2013, 06:23 Uhr

Die Eurozone kann sich einen überbewerten Euro nicht leisten, durch den starken Euro werden die Konzerne belohnt, die Fahnenflucht ins Nichteuroausland begangen haben. Das sind vor allem Deutsche und französische Konzerne. Während in Länder wie Spanien, Portugal, Griechenland die Jugendarbeitslosigkeit schon die 50% überschritten hat. Italien nicht wesentlich besser.
Es kann doch nicht sein dass der Euro nach deutschem Gusto bewertet wird, während andere Länder wegen der durch die Jugendarbeitslosigkeit verursachten Exodus und Brain Drain verbluten.
Wird Deutschland einmal mehr Europa in den Abgrund führen?

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