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07.01.2005

18:40 Uhr

Rohstoffe + Devisen

Snow bekräftigt Kurs des starken Dollar - Euro gibt deutlich nach

Das Bekenntnis von US-Finanzminister John Snow zu einer Politik des starken Dollar hat am Freitag den Euro auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen gedrückt.

dpa-afx WASHINGTON. Das Bekenntnis von US-Finanzminister John Snow zu einer Politik des starken Dollar hat am Freitag den Euro auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen gedrückt. "Ein starker Dollar liegt in unserem nationalen Interesse", bekräftigte Snow in einem Fernsehinterview mit dem US-Sender Cnbc frühere Aussagen. Gleichzeitig versprach er einen "vernünftigen Umgang mit den Defiziten".

Devisenexperten erwarten nach diesen Äußerungen stärkere Bemühungen der US-Regierung, die enormen Defizite in Leistungsbilanz und Staatshaushalt anzugehen. Washington sei besorgt über die deutliche Dollar-Abwertung der vergangenen Wochen, sagte Währungsanalyst Steve Borrow von Bear Stearns. Die Regierung erwäge deshalb offenbar, ernsthafter gegen das rekordhohe Defizit in der Leistungsbilanz vorzugehen. Die enormen US-Defizite gelten als Hauptursache für die deutliche Abwertung des Dollar.

Der Euro fiel am Abend bis auf 1,3 040 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit 23. November. Mit 1,3 668 Dollar hatte die Gemeinschaftswährung am 30. Dezember den höchsten Stand seit ihrer Einführung an den Finanzmärkten im Januar 1999 erreicht.

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